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Gustavstraße, Gitarren und geplatzte Träume: „Deep Cuts“ bringt Fürther Lokal-Kolorit auf die Bühne

20. August 2026, 09:31 Uhr ,
«Deep Cuts – Coming of Middle Age» erzählt von vier Fürther Musikern zwischen Bandtraum, Alltag und dem Wunsch nach einem Auftritt in der Kofferfabrik. (Foto: LightsDownLow e.V.)«Deep Cuts – Coming of Middle Age» erzählt von vier Fürther Musikern zwischen Bandtraum, Alltag und dem Wunsch nach einem Auftritt in der Kofferfabrik. (Foto: LightsDownLow e.V.)

Vier Musiker aus Fürth, eine Wohngemeinschaft in der Gustavstraße und ein Ziel, das kleiner wirkt als der Weltruhm, für die Beteiligten aber kaum weniger bedeutend ist: ein Auftritt in der Kofferfabrik. Mit der Musikrevue «Deep Cuts – Coming of Middle Age» bringt der Verein LightsDownLow im September eine Geschichte über unerfüllte Ambitionen, knappe Kassen und die Frage auf die Bühne, wie lange ein Traum tragen kann. Die Premiere ist am Samstag, 12. September, im Heinrichsaal in der Fürther Südstadt geplant.

Im Mittelpunkt des von Verena Maser geschriebenen Stücks stehen keine jungen Nachwuchsstars, sondern Menschen in der Lebensmitte. Zwischen schlecht bezahlten Auftritten, Liebeskummer, Streit in der WG und dem Druck sozialer Medien versucht die fiktive Band, sich ihre musikalische Perspektive zu bewahren. Die Produktion greift dabei laut Ankündigung auch Fürther Bezugspunkte auf, darunter die Gustavstraße, die Kofferfabrik und Begegnungen mit der Lokalpolitik.

Mit «Deep Cuts» sind Lieder gemeint aus dem Repertoire bekannter Künstler, die nicht zu deren meistgespielten Hits gehören oder abseits erfolgreicher Singleauskopplungen stehen. LightsDownLow hat für die Revue Songs unter anderem von den Beatles, The Who, Madonna und Udo Lindenberg ausgewählt. Im Unterschied zu einer bloßen Playlist sollen die Stücke die Handlung kommentieren und die Situation der Figuren aufgreifen.

Gesang und Musik werden bei den Aufführungen live dargeboten. Der Cast übernimmt die Gesangspartien, begleitet wird er von einer Band, die für dieses Projekt unter dem Namen «Ostverwandtschaft» auftritt. Regie führen Stefanie Hahn und Sascha Fuchs.

LightsDownLow ist seit 2019 mit Theaterstücken, Live-Hörspielen und Musikproduktionen in der Region aktiv. Der Verein arbeitet ehrenamtlich und organisiert nach eigener Darstellung viele Bereiche von Text und Regie bis Bühnenbild und Musik selbst. «Deep Cuts» ist das erste Solo-Bühnenstück der Autorin Verena Maser.

Nach der Premiere folgen fünf weitere Vorstellungen am 13., 18., 20., 26. und 27. September, jeweils im Heinrichsaal. Karten und weitere Informationen stellt der Veranstalter über seine Internetseite sowie über den Vorverkauf bei Eventfrog bereit.

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