Die Fahrgeschäfte stehen noch nicht, doch die Michaelis-Kirchweih macht sich im Fürther Verkehr bereits bemerkbar. Rund eineinhalb Wochen vor dem offiziellen Start beginnen die ersten Sperrungen. Ab Donnerstag, 24. September, werden Teile der Innenstadt für den Aufbau freigemacht. In den folgenden Tagen kommen weitere Straßen hinzu.
Den Anfang machen ab 7 Uhr die Parkplätze Fürther Freiheit und Kleine Freiheit in der Max-Grundig-Anlage sowie die Alexanderstraße. Nach den aktuellen Verkehrsinformationen der Stadt folgen ab Sonntag, 27. September, auch Mohrenstraße und Engelhardtstraße. Damit wächst das Kirchweihgelände Stück für Stück, während die gewohnten Wege durch die Innenstadt eingeschränkt werden.
Deutlich umfangreicher werden die Änderungen ab Dienstag, 29. September, gegen 19 Uhr. Dann sind zahlreiche Straßen und Plätze im Zentrum betroffen. Dazu gehören Abschnitte der Friedrichstraße, Gustav-Schickedanz-Straße, Königstraße, Moststraße, Nürnberger Straße und Rudolf-Breitscheid-Straße. Auch Hallplatz, Franz-Josef-Strauß-Platz, Kirchenstraße und Dr.-Henry-Kissinger-Platz liegen im Bereich der veränderten Verkehrsführung. Nach dem aktuell veröffentlichten Stand soll diese bis Donnerstag, 15. Oktober, gegen 19 Uhr gelten.
Wer die Innenstadt mit dem Auto durchqueren will, muss teilweise größere Umwege einplanen. In der Friedrichstraße wird zwischen Maxstraße und Fürther Freiheit Gegenverkehr zugelassen. Für den Bereich zwischen Nürnberger Straße und Königstraße führt die Umleitung südlich über die Fronmüllerstraße. Nördlich soll der Verkehr über die A73, Poppenreuther Straße und Erlanger Straße geführt werden.
Auch für Anlieger und Lieferverkehr ist nicht jede Straße ohne Weiteres erreichbar. Für Zufahrten in die Moststraße, zur Fürther Freiheit, Hallstraße und Königswarterstraße wird eine Ausnahmegenehmigung des Straßenverkehrsamtes benötigt. Das betrifft außerdem die Anfahrt zur Tiefgarage «Neue Mitte», für die während des entsprechenden Zeitraums ebenfalls eine Berechtigung erforderlich ist.
Noch einmal verschärft sich die Verkehrssituation am Sonntag, 11. Oktober. Dann zieht der traditionelle Erntedankfestzug durch Fürth. Seine Strecke wird ab etwa 10 Uhr für den Verkehr gesperrt und nach dem Schlussfahrzeug wieder freigegeben. Um 11 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung. Sein Weg führt durch große Teile der Innenstadt, darunter Schwabacher Straße, Maxstraße, Friedrichstraße, Rudolf-Breitscheid-Straße, Brandenburger Straße und Königstraße bis in Richtung Altstadt.
Wer an diesem Sonntag eines der Parkhäuser in der Innenstadt ansteuert, muss ebenfalls auf Sonderregelungen achten. City Contipark am Flair und Park One an der Friedrichstraße sind während des Festzugs zeitweise nicht anfahrbar. Für die Parkhäuser Mathildenstraße und Hornschuch-Center bleiben Zufahrtsmöglichkeiten über festgelegte Ausweichstrecken bestehen.
Die Kirchweih verändert zudem den Busverkehr. Zwischen Samstag, 26. September, und Donnerstag, 15. Oktober, gelten Umleitungen und geänderte Fahrpläne. Gleichzeitig fahren Busse in den Nebenzeiten häufiger.
Montags bis freitags setzt die Verdichtung ab 20 Uhr ein, samstags ab 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr. Dann gilt je nach Linie ein 15- oder 30-Minuten-Takt. Auch die U-Bahn wird verstärkt: Die U1 zwischen Fürth Hardhöhe und Nürnberg Messe soll sonn- und feiertags zwischen 10 und 21 Uhr alle fünf Minuten fahren.

