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Drei Polizisten bei Einsatz in Fürth verletzt: Paar leistet heftigen Widerstand

22. September 2026, 09:21 Uhr
Bei einem Polizeieinsatz in Fürth wurden am Sonntagabend drei Beamte verletzt. (Foto: Symbolbild)Bei einem Polizeieinsatz in Fürth wurden am Sonntagabend drei Beamte verletzt. (Foto: Symbolbild)

Ein zunächst wegen eines Streits zwischen einem Paar ausgelöster Polizeieinsatz ist am Sonntagabend in Fürth eskaliert. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken griffen ein 45-jähriger Mann und seine 46-jährige Partnerin die eingesetzten Beamten an und leisteten erheblichen Widerstand. Drei Polizisten wurden dabei verletzt.

Die Polizei war gegen 22.50 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Buchenstraße gerufen worden. Gemeldet worden war eine Streitigkeit zwischen dem Paar in einer Wohnung. Als eine Streifenbesatzung die Räume betrat, soll der 45-Jährige mit erhobenen Händen auf die Beamten zugestürmt sein.

Den Einsatzkräften gelang es laut Polizei, den Mann zu Boden zu bringen und dort zu fixieren. Währenddessen soll seine 46-jährige Partnerin von hinten auf einen der Polizisten eingeschlagen haben. Erst unter erheblichem Kraftaufwand konnten beide Personen unter Kontrolle gebracht und gefesselt werden. Weitere Polizeikräfte wurden zur Unterstützung hinzugezogen.

Auch beim anschließenden Abtransport widersetzte sich die Frau nach Darstellung der Polizei weiter. Sie musste aus dem Gebäude getragen werden, trat dabei um sich und beleidigte die Einsatzkräfte. Mit einem Fußtritt verletzte sie einen weiteren Beamten leicht. Dieser konnte seinen Dienst fortsetzen.

Deutlich schwerer getroffen wurden die beiden Polizisten der zuerst eingetroffenen Streife. Sie erlitten Prellungen und mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Anschließend waren beide nicht mehr dienstfähig.

Bei Atemalkoholtests stellten die Beamten bei der 46-Jährigen einen Wert von rund 2,2 Promille fest. Der 45-Jährige hatte demnach etwa 0,8 Promille.

Gegen den 45 Jahre alten kroatischen Staatsangehörigen und die 46-jährige deutsch-rumänische Staatsangehörige laufen nun Ermittlungsverfahren. Ihnen werden unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Über eine mögliche spätere strafrechtliche Bewertung entscheiden Staatsanwaltschaft und Justiz.

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