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Großeinsatz in Fürth: SEK rückt nach Dambach aus

30. September 2026, 14:35 Uhr
Polizei und Spezialkräfte im Einsatz in der Fürther Fuchsstraße. (Foto: News5/David Oßwald)Polizei und Spezialkräfte im Einsatz in der Fürther Fuchsstraße. (Foto: News5/David Oßwald)

Zahlreiche Polizeifahrzeuge, eine gesperrte Straße und schließlich auch Spezialkräfte: Ein Einsatz in Fürth-Dambach hat am Mittwochvormittag für Aufsehen gesorgt. Ausgangspunkt war ein Mann in einer Wohnung, der diese zunächst nicht verlassen wollte. Weil Hinweise auf eine mögliche Hieb- oder Stichwaffe vorlagen, zog die Polizei ein Spezialeinsatzkommando hinzu. Für die Bevölkerung bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr.

Gegen 10.20 Uhr waren die ersten Beamten zu einem Wohnhaus in der Fuchsstraße gerufen worden. Dort soll ein Mann in einer Wohnung geschrien haben. Die Polizei versuchte nach ihrem Eintreffen, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Der Mann weigerte sich jedoch zunächst, die Wohnung zu verlassen.

Die Lage wurde vorsichtshalber hochgestuft. Ein Polizeisprecher sprach gegenüber den Nürnberger Nachrichten von «vagen Hinweisen», wonach der Mann möglicherweise eine Hieb- oder Stichwaffe besitzen könnte. Daraufhin kam auch das SEK nach Dambach. Rund um das Gebäude waren zahlreiche Einsatzkräfte zu sehen, die Fuchsstraße wurde während des Einsatzes vollständig gesperrt.

Die Situation konnte schließlich ohne eine weitere Eskalation beendet werden. Nach Angaben der Polizei ließ sich der Mann dazu bewegen, aus der Wohnung zu kommen. Ein Reporter vor Ort berichtet, dass der Mann anschließend an medizinisches Personal übergeben und in einem Rettungswagen versorgt wurde.

Gegen kurz nach 12.30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Spezialkräfte verließen den Einsatzort, wenig später wurde auch die Fuchsstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Was genau den Vorfall ausgelöst hatte, war zunächst nicht näher bekannt.

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