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Digitale Schwarz-Weiß-Fotografie: Alfred Stoll feiert Debüt am Bahnhofplatz in Fürth

1. April 2026 ,
Foto: Alfred StollFoto: Alfred Stoll

Der Nürnberger Künstler Alfred Stoll präsentiert vom 10. bis 19. April seine neue Ausstellung im kultur.lokal.fürth am Bahnhofplatz 2. Das Projekt mit dem Titel «Transgression durch Hoffnung» markiert das Debüt des Künstlers in der digitalen Fotografie. Die im Frühjahr 2025 entstandene Schwarz-Weiß-Serie widmet sich der Identität, der Erinnerung und dem Spannungsfeld zwischen Sichtbarem und Verborgenem. Stoll, der 1993 im kasachischen Temirtau geboren wurde und seit dem Jahr 2020 als freischaffender Künstler arbeitet, untersucht in seinen Werken das Menschsein. Er nutzt für seine Fotografien alltägliche Objekte, Silhouetten und Porträts, um Emotionen sowie Verletzlichkeit in eine visuelle Sprache zu übersetzen.

Der Ausstellungsraum wird durch Medieninstallationen und Videoprojektionen erweitert. Diese sollen laut Ankündigung einen physischen Resonanzkörper bilden, in dem die Besucher eigene Erinnerungen wiederfinden können. Das Modellprojekt kultur.lokal.fürth möchte Künstlern in der Metropolregion Sichtbarkeit bieten und die Innenstadt kulturell beleben. Hauptsponsor ist das Evangelische Siedlungswerk in Bayern. Weitere finanzielle Unterstützung leisten die infra Fürth, die Manfred-Roth-Stiftung, der Theaterverein Fürth und der Rotary Club Fürth.

Die Eröffnung findet am Freitag, den 10. April, von 19 bis 22 Uhr statt. An den Wochenenden bis zum 19. April ist die Ausstellung von 13 bis 18 Uhr geöffnet, am Freitag, den 17. April, von 19 bis 22 Uhr. Alfred Stoll wird während der gesamten Öffnungszeiten vor Ort sein, um mit dem Publikum in Dialog zu treten. Bereits im Jahr 2024 war der Künstler mit der Schau «Mythos, Spiel, Ästhetik des Bewusstseins» im kultur.lokal.fürth vertreten. Der Eintritt ist frei und erfordert keine Anmeldung.