Ein defektes Haushaltsgerät bedeutet in Oberasbach nicht zwingend das Ende der Nutzungsdauer. Das örtliche Repair-Café bietet Bürgern eine Anlaufstelle, um defekte Alltagsgegenstände wieder instand zu setzen. Engagierte Helfer mit handwerklichem Geschick unterstützen bei der Fehlerdiagnose sowie der Reparatur und geben ihr Wissen weiter. Durch diese Arbeit wird ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Nachhaltigkeit geleistet. Gleichzeitig fördert das Projekt das nachbarschaftliche Miteinander in der Gemeinde.
Nun baut die Initiative ihre technischen Möglichkeiten erheblich aus. Durch finanzielle Fördermittel des Bundesumweltministeriums konnte ein 3D-Drucker für den Werkstattbetrieb angeschafft werden. Diese moderne Technik erlaubt es den Ehrenamtlichen, passgenaue Ersatzteile bei Bedarf direkt vor Ort zu produzieren. Reparaturen können dadurch wesentlich gezielter und unabhängiger von kommerziellen Ersatzteillieferanten durchgeführt werden.
Die nächste Veranstaltung des Repair-Cafés findet am Samstag, den 9. Mai, im Jugendhaus OASIS in der St.-Johannes-Straße 8 in Oberasbach statt. Die Türen der Einrichtung sind von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Interessierte können ohne vorherige Anmeldung mit ihren defekten Geräten vorbeikommen. Die Organisatoren weisen jedoch darauf hin, dass es je nach Andrang zu Wartezeiten kommen kann und Geduld gefragt ist. Bei besonders schweren oder ungewöhnlichen Reparaturfällen wird darum gebeten, am Veranstaltungstag im Vorfeld kurz die Machbarkeit zu erfragen. Ausgeschlossen von der Annahme sind neuwertige Geräte, für die noch ein Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller besteht.
Das Projekt wurde von Renate Schwarz ins Leben gerufen. Sie ist als Quartiersmanagerin der Diakonie Fürth für Oberasbach tätig. Die Teilnahme an dem Angebot ist grundsätzlich kostenlos. Zur Deckung der laufenden Kosten und zur Unterstützung des Werkstattbetriebs nehmen die Verantwortlichen jedoch gerne angemessene finanzielle Spenden entgegen.
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