Der Mobilfunkanbieter Vodafone beginnt in der kommenden Woche mit Modernisierungsarbeiten an seinem Netz im Fürther Stadtgebiet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wird eine zentrale Mobilfunkstation im Stadtteil Unterfarrnbach für fast vier Wochen umgerüstet. Ziel der Maßnahme ist laut dem Konzern der Aufbau einer sogenannten mobilen Datenautobahn, um dem rasant steigenden Datenverbrauch gerecht zu werden.
Die Bauarbeiten sollen am 11. Mai beginnen und voraussichtlich am 5. Juni 2026 gegen 18 Uhr abgeschlossen sein. Während dieses Zeitraums wird die betroffene Station komplett abgeschaltet. Vodafone weist darauf hin, dass der Mobilfunkverkehr zwar so weit wie möglich über benachbarte Stationen umgeleitet werde, Einschränkungen für die Kunden vor Ort jedoch unvermeidbar seien. Diese könnten sich durch einen schwächeren Empfang oder im Einzelfall durch einen kompletten Netzausfall bemerkbar machen.
Hintergrund der Investition ist nach Unternehmensangaben das starke Wachstum des mobilen Datenverkehrs in der Region. Die jährliche Steigerungsrate liege aktuell bei mehr als 30 Prozent. Die Menschen nutzten das mobile Internet immer intensiver für soziale Medien, Videostreams in HD-Qualität oder die Arbeit im Homeoffice. Durch die Installation zusätzlicher Breitbandantennen soll die Kapazität des Standorts zukunftssicher gemacht werden.
Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass regelmäßige Wartungs- und Modernisierungsarbeiten zwingend notwendig seien, um die Qualität des Netzes und den dauerhaften Betrieb nachhaltig zu sichern. Das Unternehmen bitte die betroffenen Kunden für die vorübergehenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.
Wichtig für die Anwohner: Die Notrufnummer 112 bleibt von den Bauarbeiten unberührt. Auch bei Handy-Notrufen wird der Standort des Anrufers weiterhin automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt, sodass die Einsatzfähigkeit von Rettungssanitätern und Notärzten vollumfänglich gewährleistet bleibt.
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