Fürth hat am Scherbsgraben ein neues Tagescafé. Nach rund eineinhalb Jahren Leerstand und mehreren Monaten Sanierung ist aus dem kleinen grünen Kiosk in der Nähe des Freibads und des Fürthermare das Café Mare geworden. Am Mittwoch, 22. Juli, empfing der Familienbetrieb erstmals Gäste.
Der Start wurde kurzfristig bekannt gegeben. Nach Angaben der Betreiber lag die für den Alkoholausschank benötigte Gaststättenerlaubnis erst kurz vor der Eröffnung vor. Eine größere Ankündigung sei deshalb nicht möglich gewesen. Bereits im Vorfeld war eine Eröffnung im Juli vorgesehen.
Mit dem früheren Kiosk hat das rund 30 Quadratmeter große Gebäude äußerlich nur noch wenig gemeinsam. Die Betreiber ließen unter anderem die alten Holzfenster, defekte Jalousien und die Glasklinkertüren aus den 1960er- Jahren entfernen. Eingebaut wurden Kunststofffenster und Türen mit Isolierverglasung. Die einst grüne Fassade ist nun mit Holz verkleidet.

Auch das Konzept wurde erweitert. Das Café versteht sich als Anlaufstelle für den Tag und den frühen Abend. Auf der Karte stehen Kaffeespezialitäten, original italienisches Eis, Croissants, Bagels, belegte Ciabatta, kleine Baguettes, Pizzastücke und weitere Snacks. Eine Kugel Eis kostet zwei Euro. Zusätzlich werden alkoholfreie und alkoholische Getränke angeboten. Am frühen Abend soll das Angebot unter anderem durch Aperitifs ergänzt werden.
Bestellungen sind weiterhin über das Verkaufsfenster möglich. Darüber hinaus können Gäste den zuvor kaum einsehbaren Biergarten auf der Rückseite nutzen. Dort stehen unter einem Holzdach zahlreiche Tische und Stühle. Die Betreiber wollen damit bewusst einen Ort zum Sitzen und Verweilen schaffen. Als klassisches Trinklokal versteht sich das Café nach ihren Angaben nicht.
Am Eröffnungstag sorgte der Schülertriathlon in der Umgebung bereits für Laufkundschaft. Wasser und Erfrischungsgetränke waren nach Angaben vor Ort zwischenzeitlich stark gefragt.

