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Neue Sport- und Bewegungsanlage an Cadolzburger Schule eröffnet

25. Juli 2026, 09:28 Uhr ,
Mit Musik und Tanz eröffneten Schüler und Verantwortliche die Hartplatz- und Bewegungsanlage der Dillenberg-Schule in Cadolzburg. (Foto: Roland Beck)Mit Musik und Tanz eröffneten Schüler und Verantwortliche die Hartplatz- und Bewegungsanlage der Dillenberg-Schule in Cadolzburg. (Foto: Roland Beck)

Lange hatten die Schüler darauf gewartet, nun kann auf dem Schulhof der Dillenberg-Schule wieder gekickt, gespielt und getobt werden. Mit Musik und einem Tanz wurde in Cadolzburg die erneuerte Hartplatz- und Bewegungsanlage eröffnet. Die Feierstunde setzte zugleich den Schlusspunkt unter die Nachhaltigkeitswoche der Schule.

Die Neugestaltung war erforderlich geworden, weil ein Teil des früheren Hartplatzes als Standort für ein Erweiterungsgebäude benötigt wurde. Für den Landkreis Fürth war dies Anlass, nicht nur Ersatz zu schaffen, sondern die gesamte Außenanlage zu modernisieren. Landrat Bernd Obst übergab die Fläche gemeinsam mit Vertretern der Schule, des Landratsamtes und der beteiligten Unternehmen.

Für das Schulleben besitzt der Platz eine besondere Bedeutung. Die Dillenberg-Schule verfügt über keine eigene Sporthalle. Der Hartplatz ist deshalb nicht nur ein Pausenbereich, sondern ein wichtiger Ort für den Sport- und Bewegungsunterricht. Nach Abschluss der Bauarbeiten steht wieder ein großes Spielfeld zur Verfügung. Ergänzt wird es durch moderne Gymnastik- und Bewegungsgeräte.

Auch eine neue Bewegungsanlage gehört dazu. Foto: Roland Beck

Unter den Geräten wurde eine weiche Oberfläche aus Kunststoff eingebaut. Sie dient als Fallschutz und hebt sich mit gelben und blauen Flächen deutlich vom übrigen Gelände ab. Bei der Planung mussten die beteiligten Fachleute auf Gebäude, eine Böschung und vorhandene Bäume Rücksicht nehmen. Dennoch entstand ein großzügiger Bereich für Sport und Bewegung.

Eine geschwungene Pflanzfläche verbindet die Anlage mit dem naturnahen Schulgarten. Bestehende Obstbäume wurden dabei in die Gestaltung einbezogen. Noch nicht vollständig abgeschlossen ist lediglich der Sonnenschutz. Die vorgesehenen Sonnenschirme sollen nach Angaben des Landkreises im Herbst montiert werden.

Schulleiterin Jutta Weber machte bei der Eröffnung deutlich, wie groß die Vorfreude auf den Platz gewesen sei. «Unsere Schüler haben gefiebert, bis dieser Hartplatz wieder fertig ist und sie endlich wieder Fußball spielen und wieder toben können», sagte sie.

In ihrer Rede spannte Weber den Bogen über den reinen Sportunterricht hinaus. Zum Aufwachsen gehöre nicht nur das Lernen mit dem Kopf. Kinder und Jugendliche benötigten ebenso Orte zur Erholung, zur Bewegung und für gemeinsame Erlebnisse. Die Schüler könnten nun wieder Fußball, Basketball, Hockey und Tischtennis spielen oder sich an den neuen Geräten bewegen.

Sport bedeute dabei mehr als Tore und Siege. Auf dem Platz könnten die Schüler lernen, fair miteinander umzugehen, Regeln einzuhalten und andere zu respektieren. Gerade das gemeinsame Spielen schaffe Erlebnisse, die im normalen Unterricht nur eingeschränkt möglich seien. Die Anlage solle deshalb auch ein Ort sein, an dem Gemeinschaft entstehe und die Schüler erfahren könnten, dass vieles zusammen besser gelinge.

Weber dankte dem Landkreis und dem Kreistag für die Zusammenarbeit. Die Bedürfnisse der Schule und ihrer Schüler seien bei den Planungen ernst genommen worden.

Auch Landrat Bernd Obst hob den sozialen Wert der Anlage hervor. Eine Schule sei weit mehr als ein Gebäude, in dem Unterricht stattfinde. Sie sei zugleich ein Lebensraum. Der Landkreis investiere deshalb auch in Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche begegnen und gemeinsam Zeit verbringen könnten. Die Bewegungsfläche verbessere aus seiner Sicht sowohl die gesundheitlichen als auch die gemeinschaftlichen Bedingungen an der Schule.

In die Landschaftsbauarbeiten investierte der Landkreis rund 340.000 Euro. Darin enthalten waren neben Hartplatz und Bewegungsgeräten auch die Weitsprunganlage, Zäune und Pflanzflächen. Die Planung durch WLG Wollborn LandschaftsArchitekten kostete etwa 54.000 Euro. Für die noch ausstehenden Sonnenschirme sind weitere rund 10.000 Euro vorgesehen. Damit belaufen sich die Ausgaben insgesamt auf etwa 404.000 Euro.

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