Der SPD-Ortsverein Wilhermsdorf hat bei seiner Jahreshauptversammlung auf eine aus Sicht der Partei erfolgreiche Kommunalwahl zurückgeblickt. Vorsitzender Herbert Kropstat hob hervor, dass die Sozialdemokraten zwei Gemeinderatsmandate hinzugewonnen hätten und damit das Ziel erreicht worden sei, die absolute Mehrheit der CSU zu beenden.
Nach Angaben des Ortsvereins erreichte Bürgermeisterkandidatin Magdalena Mitländer ein gutes Ergebnis und erzielte auf der Gemeinderatsliste die höchste Stimmenzahl aller angetretenen Bewerber. In der konstituierenden Sitzung wurde sie zur zweiten Bürgermeisterin gewählt. Für die SPD sitzen neben Mitländer nun auch Jana Zimmermann und Markus Decker im Gemeinderat.
Harry Scheuenstuhl berichtete von seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter. Als Sprecher für Kommunalfinanzen stellte er die kritische Situation in vielen Kommunen in den Mittelpunkt. Auch in Wilhermsdorf sei die Finanzsituation angespannt, wenn man die geplanten Kosten von 22 Millionen Euro für die neue Grundschule und 28 Millionen Euro für das neue Baugebiet betrachte. Erst jetzt sei auch auf Drängen der SPD-Fraktion ein Finanzierungsvorschlag erarbeitet worden. Ferner stehen die Sanierung des Bades und der Hauptschule auf dem Programm. Als Abgeordneter habe er in den letzten Monaten mehrere Initiativen zur Unterstützung der Gemeinden beim Erhalt der Schwimmbäder gestartet. Diese seien alle von CSU und FW rücksichtslos abgelehnt worden, so Scheuenstuhl.

