Politik und Medien aus nächster Nähe erleben können Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren beim Jugendmedienworkshop des Deutschen Bundestages. Für die einwöchige Veranstaltung in Berlin vom 1. bis 7. November 2026 läuft die Bewerbungsfrist noch bis Mittwoch, 5. August.
Unter dem Titel «Alles. Gleichzeitig. Überall. Jung sein zwischen Krise und Zukunft» sollen sich die Teilnehmer mit den Folgen gegenwärtiger Krisen für junge Menschen befassen. Dabei geht es unter anderem um Klimawandel, wirtschaftliche Unsicherheit, internationale Konflikte, soziale Ungleichheit und das Vertrauen in demokratische Institutionen sowie um die Rolle von Medien bei der Wahrnehmung dieser Themen.
Zum 21. Mal veranstalten der Deutsche Bundestag, die Bundeszentrale für politische Bildung und Jugendpresse Deutschland den Workshop. Bundesweit werden 25 Jugendliche ausgewählt. Vorkenntnisse in Journalismus oder Politik sind keine Voraussetzung.
Auf dem Programm stehen Recherchen im politischen Berlin, Gespräche mit Abgeordneten und Fachleuten sowie Besuche bei Redaktionen. Die Teilnehmer sollen eigene journalistische Beiträge erarbeiten, möglich sind Texte, Audioformate, Videos oder Beiträge für soziale Medien. Die Ergebnisse werden in einem Online-Dossier veröffentlicht.
Der Bundestagsabgeordnete Tobias Winkler weist auf das Angebot für seinen Wahlkreis hin. Er bezeichnet den Workshop als Gelegenheit, eigene Fähigkeiten zu erproben und auszubauen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Bewerbungen sind bis 5. August über die Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung unter www.bpb.de/jugendmedienworkshop möglich.

