Im kommenden Jahr feiert Stein ein besonderes Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde die damalige Gemeinde zur Stadt erhoben. Schon jetzt erinnert der neue Steiner Kalender an diesen Meilenstein. Die Ausgabe für 2027 blickt auf die Entwicklung der Stadt zurück und verbindet das Jubiläum mit einem guten Zweck. Der Verkaufserlös soll erneut einer sozialen Einrichtung zugutekommen.
Im Mai 1977 erhielt Stein offiziell die Stadtrechte. Fünf Jahrzehnte später widmet sich die neue Ausgabe des traditionellen Kalenders diesem Ereignis. Das Projekt wurde von Erwin Kohlbeck ins Leben gerufen, dem früheren Vorstand des Kommunalbetriebs Stein. Gemeinsam mit dem heutigen Vorstand Klaus Heinrich und Bürgermeister Bertram Höfer stellte er den Kalender vor.
«50 Jahre Stadt Stein – dahinter stecken unzählige Geschichten und Entwicklungen», sagte Kohlbeck bei der Vorstellung. Mit dem Kalender wolle man das Jubiläum würdigen und zeigen, was die Stadt ausmache.
Auch Erster Bürgermeister Bertram Höfer sieht darin eine Gelegenheit, auf die vergangenen Jahrzehnte zurückzublicken. «Unsere Stadt lebt von den Menschen, die sie gestalten und mit Leben füllen», erklärte er.
Der Steiner Kalender hat inzwischen eine längere Tradition. Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 2009 wurden durch den Verkauf insgesamt fast 30.000 Euro für Einrichtungen in Stein gesammelt. Allein aus dem Verkauf der vorherigen Ausgabe flossen 1.600 Euro an den Förderverein des Jugendblasorchesters der Stadt Stein. Mit dem Geld wurde die musikalische Nachwuchsarbeit unterstützt.
Auch der Erlös des neuen Kalenders soll wieder für einen sozialen Zweck verwendet werden. Welche Einrichtung diesmal davon profitieren wird, steht bislang nicht fest. Die Produktionskosten werden erneut von der VR TeilhaberBank Nürnberg unterstützt. An dem Projekt ist außerdem die Medienagentur Weisslein beteiligt.
Der neue Kalender erscheint in einer Auflage von 750 Exemplaren und kostet 7,50 Euro. Er ist bereits an fünf Verkaufsstellen in Stein erhältlich: an der Stadtkasse im Rathaus in der Hauptstraße 56, bei der VR Bank in der Hauptstraße 37b, am Kiosk im Goethering 3, bei Schreibwaren Paschka in der Mühlstraße 41 sowie beim Kommunalbetrieb Stein in der Hauptstraße 26.

