Im Städtischen Museum Zirndorf helfen zwei Ehrenamtliche dabei, die Geschichte der Stadt zu bewahren und die Sammlung zu betreuen. Edith Habenstein, die viele Jahre im Museum beschäftigt war, bringt ihre Erfahrung auch im Ruhestand ein. Carsten Lagotzki kümmert sich insbesondere um die Inventarisierung, also darum, die Museumsobjekte systematisch zu erfassen und zu dokumentieren.
Das Museum zeigt unter anderem die Entwicklung der Zirndorfer Blechspielzeugindustrie und die Rolle der Stadt im Dreißigjährigen Krieg. Die Arbeit an den Sammlungen ist deshalb ein wichtiger Teil des Museumsbetriebs, auch wenn sie für Besucher oft im Hintergrund bleibt.
Bei einem Treffen im Museum dankte Erster Bürgermeister Marcus Spath den beiden für ihren Einsatz. Er betonte die Bedeutung freiwilliger Arbeit für den Zusammenhalt in der Stadt. Angeregt hatte das Treffen Elke Eder, die im Stadtrat für Kultur und Tourismus zuständig ist. Auch Adelheid Seifert, Referentin für Vereine und Ehrenamt, nahm daran teil.
Die Stadt will ehrenamtliche Mitarbeit künftig auch in anderen städtischen Einrichtungen stärker fördern. Interessierte sollen sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen einbringen können. Welche Aufgaben dafür im Einzelnen infrage kommen, soll gemeinsam geklärt werden.

