Im Fürther Rotkreuzhaus versammelten sich 48 Menschen, um für ihre außergewöhnliche Hingabe zur Blutspende geehrt zu werden. Die Veranstaltung, organisiert vom BRK-Kreisverband Fürth, stand ganz im Zeichen der Anerkennung jener, die mit ihrer freiwilligen und unentgeltlichen Unterstützung bedeutend zur medizinischen Versorgung beitragen. Insgesamt kommen die Jubilare auf beeindruckende 1812 Liter gespendetes Blut.
Der Landrat und BRK-Vorstandsvorsitzende Bernd Obst würdigte in seiner Rede die außerordentliche Solidarität der Anwesenden. Jeder der Geehrten hat es bereits auf 50 bis über 150 Blutspenden gebracht. Das Zusammenspiel von Freiwilligen und dem BRK stellt laut Obst eine unverzichtbare Säule der Gesundheitsversorgung dar, denn rund ein Drittel der Bevölkerung ist im Laufe ihres Lebens mindestens einmal auf Bluttransfusionen angewiesen. Allein in Bayern finden täglich etwa 2.000 Blutspenden Verwendung, um Patienten in Not zu helfen.
Eine Blutspende kann bis zu drei Personen helfen, da aus jeder Einheit verschiedene Präparate gewonnen werden können. Auch neue Statistiken spiegeln den Bedarf wider: Zwar gehen derzeit nur rund fünf Prozent der bayerischen Bevölkerung zur Blutspende, doch die kontinuierlichen Anstrengungen des BRK sollen diese Zahl steigern. Regelmäßige Blutspendetermine in der Region bieten immer wieder die Möglichkeit, unkompliziert und schnell zu helfen – eine Möglichkeit, die Bernd Obst selbst regelmäßig wahrnimmt.