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Spatenstich im Schnee: Interimsbau soll Platzmangel am Gymnasium Oberasbach lindern

31. Januar 2026
Landrat Bernd Obst, Schulleitung, Schüler und Vertreter der Bauverwaltung beim symbolischen ersten Spatenstich am Gymnasium Oberasbach – statt Erde wurde wegen der Witterung ein Schneehaufen bewegt. (Foto: Landratsamt Fürth)Landrat Bernd Obst, Schulleitung, Schüler und Vertreter der Bauverwaltung beim symbolischen ersten Spatenstich am Gymnasium Oberasbach – statt Erde wurde wegen der Witterung ein Schneehaufen bewegt. (Foto: Landratsamt Fürth)

Wo sonst beim ersten Spatenstich Erde fliegt, landete diesmal Schnee auf der Schaufel. Auf dem Gelände des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Oberasbach haben Vertreter des Landkreises Fürth, der Stadt und der Schule den offiziellen Baustart für ein neues Interimsgebäude markiert – winterbedingt allerdings nicht im Boden, sondern an einem aufgeschütteten Schneehaufen.

Neben Landrat Bernd Obst (CSU) nahmen nach Angaben des Landratsamtes auch Oberasbachs Bürgermeisterin Birgit Huber sowie Vertreter des Planungsbüros und der Bauverwaltung teil. Mit dem dreigeschossigen Modulbau sollen ab dem Schuljahr 2026/27 zusätzliche Klassenräume zur Verfügung stehen. Geplant sind laut Landkreis rund 870 Quadratmeter Nutzfläche mit insgesamt elf Klassenräumen sowie Neben- und Sanitärräumen. Die Baukosten werden auf etwa 4,9 Millionen Euro beziffert.

Hintergrund ist der nach Angaben des Landratsamtes bestehende Platzmangel an den Schulen im Landkreis. Das Interimsgebäude am Gymnasium Oberasbach ist als Übergangslösung gedacht, bis das neue Gymnasium in Cadolzburg fertiggestellt ist. Damit soll der Unterricht am Standort Oberasbach organisatorisch entlastet werden.

Errichtet wird der Modulbau in einer Stahl-Holz-Hybridbauweise. Der Landkreis bezeichnet die Bauweise als nachhaltig und verweist darauf, dass das Gebäude für eine Standzeit von fünf Jahren ausgelegt sei. Danach könne es mit vergleichsweise geringem Aufwand an einen anderen Schulstandort versetzt werden. Dies entspreche der «Leitlinie Bau» des Landkreises, mit der Herstellungskosten, Unterhaltsaufwand und Umweltbelastungen optimiert werden sollen.

Die Planung sei in Abstimmung mit der Schulleitung erfolgt, teilte das Landratsamt mit. Landrat Obst wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: «Mit diesem zukunftsfähigen Interimsgebäude schaffen wir schnell und nachhaltig zusätzlichen Raum für unsere Schüler.» Auch die Schulleitung habe die zusätzlichen Räume als dringend notwendig bezeichnet.