Der Wald im Zirndorfer Norden verändert in den kommenden Wochen sein Gesicht. Um Platz für eine neue Generation von Bäumen zu schaffen, werden alte und stark geschädigte Kiefern gefällt. Die Arbeiten konzentrieren sich auf den städtischen Wald nördlich der Kommerzienrat-Zimmermann-Straße auf Höhe des Helene-Schultheiß-Altenheims.
Wie die Stadt berichtete, sei dieser Schritt für den Erhalt der Waldgesundheit unerlässlich. Die betroffenen Nadelbäume haben demnach massiv an Vitalität verloren und weisen nicht mehr die nötige Stabilität auf. Gleichzeitig wächst die Zukunft des Waldes bereits im Unterholz heran. Jungbäume, die schon in der Vergangenheit gepflanzt wurden, sollen nun den erforderlichen Raum und ausreichend Sonnenlicht bekommen, um den zukünftigen Baumbestand zu sichern.
Ziel der Waldarbeiten ist es, das Areal langfristig aufzuwerten. Die Mitteilung der Stadtverwaltung erklärt dazu, man achte bei den Arbeiten besonders darauf, «den ökologischen Wert zu bewahren und die natürliche Entwicklung zu fördern». Zukünftig soll durch standortgerechte Anpflanzungen vor allem der Anteil an widerstandsfähigen Laubbäumen steigen.
Die städtischen Servicebetriebe setzen die Fällungen nach Angaben der Stadt in enger Abstimmung mit der Forstdienststelle Roßtal um. Passanten und Erholungssuchende müssen in der direkten Umgebung der Baustelle vorübergehend mit Wegesperrungen und Behinderungen rechnen.
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