Am frühen Freitagmorgen ist auf der stark frequentierten Bundesstraße 14 nahe Roßtal ein mit Wurstwaren beladener Lastkraftwagen in Brand geraten. Der Vorfall führte in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr in der gesamten Region.
Wie das zuständige Polizeipräsidium Mittelfranken berichtet, bemerkte der 47 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges in der Nacht gegen 1.30 Uhr aufblinkende Warnleuchten im Armaturenbrett und nahm gleichzeitig einen starken Brandgeruch wahr. Daraufhin habe er das schwere Fahrzeug umgehend am rechten Fahrbahnrand abgestellt und sofort die Integrierte Leitstelle Nürnberg alarmiert.
Als die Beamten der zuständigen Polizeiinspektion Stein am Ort des Geschehens eintrafen, stand das Führerhaus den Angaben zufolge bereits in Vollbrand. Den Einsatzkräften mehrerer herbeigerufener Feuerwehren der Gemeinde Roßtal und der Stadt Stein gelang es glücklicherweise rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Durch dieses schnelle Eingreifen habe erfolgreich verhindert werden können, dass die Flammen auf den Großteil der geladenen Wurstwaren übergriffen, teilte die Polizei mit.
Für die anschließenden Nachlöscharbeiten und die aufwendige Bergung des völlig zerstörten Fahrzeugs mussten Polizei und Feuerwehr die Bundesstraße 14 über mehrere Stunden komplett in dem Bereich sperren. Der Verkehr wurde währenddessen weiträumig umgeleitet. Das Feuer zerstörte die Zugmaschine vollständig. Dabei entstand ein erheblicher Schaden in Höhe von «rund 300.000 Euro». Inzwischen sei die Strecke wieder freigegeben, und der Verkehr rolle nach offiziellen Angaben wieder völlig störungsfrei.
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