Es sind Bilder, die man im Winterdienst eigentlich vermeiden will. Am Montagmorgen endete eine Räumfahrt im Landkreis Fürth abrupt an einer Hausfassade. Ein Lkw des Staatlichen Bauamtes war auf eisglatter Straße ins Schleudern geraten. Der Winter hat Franken weiter fest im Griff, und das bekam am frühen Morgen des 16. Februar 2026 auch jene Technik zu spüren, die eigentlich für Sicherheit sorgen soll.
Auf der Rothenburger Straße in Oberasbach spielte sich ein Szenario ab, das für die dortigen Anwohner mit einem gewaltigen Schrecken begann. Ein Fahrzeug der Straßenmeisterei, das stadtauswärts unterwegs war, um die Fahrbahn von Schnee und Eis zu befreien, wurde selbst Opfer der glatten Straßenverhältnisse. Nach Informationen eines Reporters vor Ort verlor der Lkw auf dem rutschigen Untergrund die Bodenhaftung. Was folgte, war eine unkontrollierbare Rutschpartie.
Das schwere Fahrzeug drehte sich um die eigene Achse und prallte mit Wucht gegen den Bordstein. Die Physik ließ sich an dieser Stelle nicht überlisten: Durch den Hebeleffekt kippte der Schneepflug zur Seite und krachte gegen die Außenwand eines Wohnhauses. Ein Blick auf das Unfallfahrzeug zeigt das Wappen des Freistaats Bayern und den Schriftzug des Staatlichen Bauamtes Nürnberg.
Inmitten des Blechschadens gibt es jedoch eine erleichternde Nachricht: Der Fahrer hatte großes Glück im Unglück. Er konnte sich aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien und blieb unverletzt. Da die Bergung eines Winterdienstfahrzeugs aus einer so prekären Lage technisches Spezialgerät erforderte, blieb die Rothenburger Straße in dem Bereich zunächst gesperrt.
Spektakulärer Winterunfall: Schneepflug kracht in Oberasbacher Wohnhaus
Foto: David Oßwald/News 5
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