Wer der eigenen Heimatstadt fast ein Vierteljahrhundert ehrenamtlich dient, hat Anerkennung verdient. Genau diese erfuhr Sandra Hauber vor Beginn der jüngsten Stadtratssitzung. Für exakt 24 Jahre unermüdliches Engagement in dem kommunalen Gremium wurde die SPD-Politikerin offiziell ausgezeichnet. Aus den Händen des Zweiten Bürgermeisters Michael Maderer nahm sie eine Urkunde, einen Blumenstrauß und eine silberne Ehrennadel entgegen. Dieses Schmuckstück soll eine bleibende Erinnerung an die vergangenen Jahre im Dienste der Bibertstadt sein.
Die politische Laufbahn der diesjährigen SPD-Bürgermeisterkandidatin ist tief mit Zirndorf verwurzelt. Seit dem Jahr 2002 vertritt sie die Interessen der Bürgerschaft im Stadtrat. Ihr Weg führte sie dabei auch in die höchsten Ämter der Verwaltung. So bekleidete sie von 2008 bis 2014 die Position der Dritten Bürgermeisterin. Direkt im Anschluss vertraute ihr das Gremium bis zur Wahl 2020 das Amt der Zweiten Bürgermeisterin an. Ihre in zahlreichen Ausschüssen und Aufsichtsgremien gesammelte Erfahrung macht sie zu einer zentralen Stütze der städtischen Politik.
Neben der traditionellen Nadel hat sich die Kommune eine lebendigere Form des Dankes überlegt. Im Rahmen der Baumpflanzaktion im April wird ein Zwetschgenbaum gepflanzt, der explizit Sandra Hauber gewidmet ist. Ein Ende ihres Wirkens markiert diese Ehrung jedoch nicht. Bei den Wahlen wurde sie erneut für eine sechsjährige Amtszeit bestätigt, die am 1. Mai 2026 beginnt. Somit wird sie die Entwicklung ihrer Heimat auch in Zukunft maßgeblich mitgestalten.
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