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Fürth plant die Zukunft: Bürger können Ideen einbringen

13. Oktober 2026, 15:08 Uhr
Bei der Auftaktveranstaltung zu «Zukunft Fürth» können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für die Stadtentwicklung einbringen. (Foto: Symbolbild/KI)Bei der Auftaktveranstaltung zu «Zukunft Fürth» können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für die Stadtentwicklung einbringen. (Foto: Symbolbild/KI)

Wo fehlt in Fürth Grün? Wie soll sich der Verkehr verändern? Und was muss geschehen, damit die Stadt auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt? Solche Fragen sollen in den kommenden Monaten nicht allein in den Büros der Stadtverwaltung diskutiert werden. Mit dem Projekt «Zukunft Fürth» beginnt ein umfangreicher Planungsprozess, bei dem die Bürger ihre Erfahrungen und Vorstellungen einbringen können. Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 20. Oktober 2026, in der Stadthalle statt.

Die Stadt möchte ein gemeinsames Bild davon entwickeln, wie Fürth künftig aussehen soll. Dabei geht es um weit mehr als neue Gebäude oder die Gestaltung einzelner Straßen. Auch Themen wie Klimaschutz, Mobilität, Digitalisierung und die Auswirkungen des demografischen Wandels spielen eine Rolle. Betrachtet werden sowohl die Innenstadt als auch die äußeren Stadtteile.

Am Ende soll ein sogenanntes integriertes Stadtentwicklungskonzept stehen. Dahinter verbirgt sich ein langfristiger Plan, der unterschiedliche Bereiche der Stadtentwicklung miteinander verbindet. Er soll deutlich machen, wo Veränderungen notwendig sind, welche Möglichkeiten Fürth besitzt und welche Projekte in den kommenden Jahren Vorrang haben könnten.

Bevor konkrete Maßnahmen entwickelt werden, möchte die Stadt zunächst erfahren, wie die Menschen ihre Umgebung wahrnehmen. Unter dem Titel «Fürth, wer seid ihr?» findet deshalb am 20. Oktober von 17 bis 19.30 Uhr eine Auftaktveranstaltung in der Stadthalle statt. Dabei sollen die Besonderheiten und Stärken Fürths ebenso zur Sprache kommen wie bestehende Probleme. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Wer seine Vorstellungen lieber digital einbringen möchte, erhält dazu ebenfalls Gelegenheit. Vom 20. Oktober bis zum 20. November läuft eine Online-Befragung mit dem Titel «Wer oder was ist Fürth?». Ergänzend können auf einer digitalen Stadtkarte Orte markiert und mit Anmerkungen versehen werden. Dadurch sollen auch konkrete Hinweise aus den Wohnvierteln und Vororten in die Planungen einfließen.

Die Arbeit an dem Konzept hat bereits im Sommer 2026 begonnen. In einer ersten Phase werden vorhandene Planungen untersucht, Daten ausgewertet und die unterschiedlichen Stadtteile betrachtet. Hinzu kommen Gespräche und Stadtspaziergänge. Die Ergebnisse sollen zeigen, wo Fürth gut aufgestellt ist und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht.

Im ersten Quartal 2027 ist ein Zwischenbericht vorgesehen. Danach geht es darum, aus den bisherigen Erkenntnissen gemeinsame Ziele zu entwickeln. Auch darüber soll öffentlich diskutiert werden, unter anderem bei einer Zukunftswerkstatt. Bis Ende 2027 sollen schließlich konkrete Maßnahmen und Vorschläge für deren Umsetzung vorliegen.

Ob und wann einzelne Vorhaben tatsächlich verwirklicht werden, ist damit noch nicht entschieden. Das Stadtentwicklungskonzept soll vielmehr eine Grundlage schaffen, an der sich spätere politische Entscheidungen und Investitionen orientieren können.

Finanziell unterstützt wird das Vorhaben durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm «Sozialer Zusammenhalt».

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