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SpVgg Fürth kehrt zurück: 88,3 Prozent stimmen für alten Vereinsnamen

8. November 2026, 16:46 Uhr , ,
Zahlreiche Mitglieder verfolgen im Ronhof die außerordentliche Versammlung. Die Rückkehr zum Namen «SpVgg Fürth» fand eine deutliche Mehrheit. (Foto: Fürth Aktuell/Mia Stadelmann)Zahlreiche Mitglieder verfolgen im Ronhof die außerordentliche Versammlung. Die Rückkehr zum Namen «SpVgg Fürth» fand eine deutliche Mehrheit. (Foto: Fürth Aktuell/Mia Stadelmann)

Aus SpVgg Greuther Fürth wird SpVgg Fürth: Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sportpark Ronhof stimmten am Sonntag 88,3 Prozent für die Rückkehr zum traditionellen Vereinsnamen. Damit wurde die erforderliche Dreiviertelmehrheit deutlich überschritten. Als das Ergebnis verkündet wurde, brach auf den Rängen gewaltiger Jubel aus. Mitglieder rissen die Arme hoch, fielen sich in die Arme und stimmten Fangesänge an. Über dem Stadion wurde Feuerwerk gezündet.

Es waren 2.103 stimmberechtigte Mitglieder anwesend, 2.096 beteiligten sich an der Abstimmung. Bei der Auszählung wurde eine Abweichung von acht Stimmzetteln gegenüber der Registrierung festgestellt. Diese Unstimmigkeit hatte laut Kontrollgremium keinen Einfluss auf den Ausgang der Entscheidung. Der genaue Stimmenanteil für die Rückbenennung lag bei 88,3 Prozent.

Der Entscheidung war eine ausführliche Aussprache vorausgegangen. Der frühere Präsident Helmut Hack hatte sich bereits vor der Versammlung gegen eine Rückkehr zum alten Namen ausgesprochen. Auch er sprach am Sonntag zu den Mitgliedern. Nach seiner Rede erhoben sich die Anwesenden und applaudierten. Der Beifall blieb nach den Eindrücken unserer Reporterin vor Ort jedoch vergleichsweise zurückhaltend.

Präsident Volker Heißmann bemühte sich in seinem Beitrag um einen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Positionen. Dafür erhielt er mehrfach Applaus. Besonders begeistert reagierten die Mitglieder auf den 80-jährigen Rainer Stenzel, der sich für den traditionellen Vereinsnamen einsetzte. Er erinnerte mit Anekdoten an die Geschichte der Fürther Fanszene und sorgte mit einem scherzhaften Vergleich zwischen Helmut Hack und Uli Hoeneß für Gelächter. Auch ein ehemaliger Stadionsänger, der seine Auftritte aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, wurde gefeiert.

Der Name «SpVgg Greuther Fürth» war nach dem Zusammenschluss mit der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth entstanden. Unter der früheren Bezeichnung «SpVgg Fürth» hatte der Verein drei deutsche Meisterschaften gewonnen. Anhänger hatten sich über Jahre für die Rückbenennung eingesetzt. Mit der deutlichen Zustimmung ist nun die vereinsrechtliche Grundlage für die Rückkehr zum alten Namen geschaffen.

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