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Nach Angriff auf Helfer in Fürth: Polizei sucht unbekannte Mädchen und größere Personengruppe

23. Februar 2026
Polizeieinsatz in der Fürther Königstraße: Ein 41-Jähriger wurde nach einem Eingreifen an einer Bushaltestelle leicht verletzt; die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (Foto: Symbolbild)Polizeieinsatz in der Fürther Königstraße: Ein 41-Jähriger wurde nach einem Eingreifen an einer Bushaltestelle leicht verletzt; die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (Foto: Symbolbild)

In den frühen Sonntagmorgenstunden ist ein Mann in Fürth Opfer eines körperlichen Angriffs geworden, nachdem er Zivilcourage bewiesen hatte. Der 41-Jährige wollte zwei Jugendlichen an einer Bushaltestelle helfen, die von einer Gruppe von Männern bedrängt wurden.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, ereignete sich der Vorfall am Sonntag gegen 2:30 Uhr an einer Bushaltestelle in der Königstraße. Laut Polizeiangaben bemerkte ein 41-jähriger Deutscher, dass drei bis vier Männer zwei etwa 14 Jahre alte Mädchen bedrängten. Als der Zeuge einschritt, um die Situation zu entschärfen, seien die Männer unvermittelt auf ihn losgegangen und hätten auf ihn eingeschlagen. Die Täter ergriffen im Anschluss die Flucht. Der Helfer erlitt bei dem Angriff glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Die beiden mutmaßlich 14-jährigen Mädchen bestiegen währenddessen einen Bus und entfernten sich vom Ort des Geschehens.

Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei führte zur Kontrolle von zwei Tatverdächtigen. Bei den Männern handelt es sich laut Behördenangaben um einen 27-jährigen Deutschen sowie einen 44-jährigen Griechen. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage von „Fürth Aktuell“ präzisierte, wird gegen sie wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Nach möglichen weiteren Beteiligten werde noch gesucht. Von diesen Personen liege aber keine Beschreibung vor. Auch nicht bekannt ist derzeit, wer die beiden Mädchen sind.

Bei der Überprüfung der beiden Tatverdächtigen mischten sich ein 25-jähriger Eritreer und ein 46-jähriger Grieche ein. Diese hätten die Maßnahmen der Beamten massiv gestört. Aufgrund ihres sehr aggressiven Verhaltens seien beide Männer in Gewahrsam genommen worden.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0911 759050 zu melden. Ein besonderer Aufruf richtet sich an die beiden Jugendlichen, denen der 41-Jährige zur Hilfe gekommen war. Sie werden gebeten, sich unter der genannten Telefonnummer als Zeuginnen zu melden.