Wenn am Samstagmorgen in Fürth zahlreiche Blaulichtfahrzeuge durch die Straßen eilen, besteht kein Grund zur Panik. Die Stadt probt an diesem Tag mit einem Großaufgebot den Ernstfall. Rund 500 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten rücken aus, um ihre Zusammenarbeit bei einem großangelegten Katastrophenschutzszenario zu testen.
Die vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz koordinierte Vollübung erstreckt sich über den Zeitraum von 9 bis 14 Uhr. An knapp 20 verschiedenen Orten im Stadtgebiet werden unterschiedliche fiktive Schadenslagen simuliert. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit der Behörden und Blaulichtorganisationen unter realistischen Bedingungen zu überprüfen. Anwohner müssen sich auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Einsatzfahrzeuge einstellen, die zur Übung auch mit Sonderrechten unterwegs sein werden. Besonders rund um die Feuerwehrgerätehäuser der Stadt ist mit viel Bewegung zu rechnen.
Auswirkungen gibt es auch auf das Fürther Hallenbad am Samstag: Dort führt die Berufsfeuerwehr ab 7.45 Uhr eine Übung am Scherbsgraben durch. Bis 10 Uhr müssen Badegäste auf vier Schwimmbahnen verzichten, während der Rest des Schwimmbereichs wie gewohnt offen bleibt.
15.0°C | Überwiegend bewölkt 
