Wenn in Stadeln die Bässe wummern und bunte Lichter den Nachthimmel in ein Farbenmeer verwandeln, dann ist es wieder so weit. Das örtliche Jugendzentrum in Fürth wird zum Zentrum für alle Liebhaber der elektronischen Musik. Das Spring Break Stadeln Open Air zieht die Massen an und feiert in diesem Jahr gleich in doppelter Hinsicht.
Am 12. und 13. Juni 2026 verwandelt sich das Areal rund um das Jugendzentrum Hüttn bereits zum siebten Mal in ein pulsierendes Festivalgelände. Die Veranstaltung hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Was 2018 als kleines Fest mit nur einer Bühne startete, hat sich mittlerweile zu einem etablierten Event entwickelt, das Gäste aus ganz Bayern anlockt. Hinter all dem steckt die harte Arbeit des gemeinnützigen Vereins Spring Break Stadeln, der das Festival komplett ehrenamtlich auf die Beine stellt. Dieses Jahr mischt sich noch eine Extraportion Stolz in die Vorbereitungen. Das JUZ Hüttn, aus dessen engagierter Jugendarbeit das Festival einst entsprungen ist, feiert stolz sein 40-jähriges Bestehen. Es ist das einzige komplett selbstverwaltete Jugendzentrum in ganz Fürth.
Dass die Organisatoren den Nerv der Zeit treffen, beweisen die Ticketverkäufe der vergangenen Jahre. Seit 2022 meldete das Festival durchgehend „Ausverkauft“. Um den Besuchern noch mehr Platz und Abwechslung zu bieten, wächst das Gelände in diesem Jahr weiter an. Die zweite Bühne bekommt einen neuen Platz und wird unter dem treffenden Namen „Hardground“ zum festen Anlaufpunkt für die Genres der Harderstyles. Mit einem eigenen Gastronomiebereich entsteht hier ein komplett eigenständiger Floor, der das Festivalerlebnis noch runder machen soll.
Auf den beiden Bühnen geben sich insgesamt 30 Künstler aus der Region und darüber hinaus die Ehre. Während auf der Mainstage melodische Klänge aus Techno, House und Trance dominieren, schlägt der Hardground deutlich härtere Töne an. Lokale Größen gestalten das Programm aktiv mit. Das Fürther Kollektiv FriendZone Events hostet am Freitag die Mainstage, während Hardselection Events den Hardground übernimmt. Die Namen auf dem Plakat versprechen energiegeladene Sets. Mit dabei sind Ally, Dropixx, Adaptive, Lea Lodi, Lillivee, Leon Beck, Sodabass, Tone, Milski und Patient Zero. Doch das Festival vergisst auch seine Wurzeln nicht und gibt frischen Talenten über ein Bewerbungsverfahren die Möglichkeit, sich vor großem Publikum zu beweisen.
Gefeiert wird am Freitag von 16:00 bis 23:00 Uhr und am Samstag von 14:00 bis 23:00 Uhr. Die Tore öffnen sich jeweils eine halbe Stunde vorher. Wer stressfrei anreisen möchte, lässt das Auto am besten stehen. Die Parkplätze sind knapp, aber die Haltestelle Vach liegt praktisch direkt vor der Tür und bietet eine perfekte Anbindung an Bus und Bahn. Tickets sollten angesichts der großen Nachfrage rasch im Vorverkauf gesichert werden. Der Eintritt für Freitag beginnt bei 15,50 Euro, Samstag bei 23,00 Euro, und das komplette Wochenende ist ab 27,50 Euro zu haben.
Die heiße Phase beginnt für die Organisatoren bereits Mitte April. Dann werden die ersten Bühnenelemente und aufwendigen Dekorationen aufgestellt.
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