Die politischen und gesellschaftlichen Errungenschaften der Jahre 1919 bis 1933 prägen Deutschland bis in die Gegenwart. Eine Ausstellung im Foyer des Ludwig-Erhard-Zentrums in Fürth widmet sich nun dieser bewegten Epoche. Unter dem Titel «Die Weimarer Republik: Deutschlands erste Demokratie» beleuchtet die Schau des Vereins Weimarer Republik die tiefgreifenden Krisen, die kulturelle Blüte sowie die Hoffnung auf eine neue politische Ordnung nach dem Ersten Weltkrieg.
Besucher haben bis zum 12. April 2026 die Möglichkeit, sich anhand von 16 detaillierten Ausstellungstafeln und multimedialen Filmen umfassend zu informieren. Dabei werden nicht nur historische Ereignisse chronologisch aufbereitet. Vielmehr liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen jener Zeit. Laut den Veranstaltern sind einige der damaligen gesellschaftlichen Herausforderungen erstaunlich aktuell. In den begleitenden Informationen zur Ausstellung heißt es dazu wörtlich, man könne «wertvolle Lehren aus der Vergangenheit ziehen».
Die Präsentation ist als Wanderausstellung konzipiert und richtet sich an ein breites Publikum, das sich für Wissenschaft, Bildung sowie die Schnittstellen von Wirtschaft und Gesellschaft interessiert.
Der Eintritt zu der Foyerausstellung ist an allen Veranstaltungstagen frei. Die Türen stehen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 18 Uhr offen. Am Wochenende, dem 11. und 12. April, öffnet die Schau ab 10 Uhr morgens und ist ebenfalls bis 18 Uhr zugänglich.
14.8°C | Ein paar Wolken 
