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Wahlkampf-Endspurt in Oberasbach: Überfüllte Aula bei letzter Fragerunde

16. Februar 2026 ,
Volle Aula in Altenberg: Bei der dritten Podiumsdiskussion zur Oberasbacher Bürgermeisterwahl verfolgten rund 200 Bürger die Debatte, weitere Interessierte mussten wegen Überfüllung abgewiesen werden. (Foto: ADFC Oberasbach)Volle Aula in Altenberg: Bei der dritten Podiumsdiskussion zur Oberasbacher Bürgermeisterwahl verfolgten rund 200 Bürger die Debatte, weitere Interessierte mussten wegen Überfüllung abgewiesen werden. (Foto: ADFC Oberasbach)

Es war der letzte große Aufschlag vor der Entscheidung. Wer am Freitagabend, den 13. Februar 2026, noch einen Platz in der Aula der Grundschule Altenberg ergattern wollte, musste pünktlich sein. Die dritte Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl, organisiert vom ADFC Oberasbach, stieß auf ein so großes Interesse, dass die Kapazitäten der Schule an ihre Grenzen stießen. Während drinnen rund 200 Bürger gespannt den Ausführungen der Bewerber folgten, mussten an der Tür etwa 40 Interessierte abgewiesen werden – der Saal war schlichtweg überfüllt.

Auf der Bühne hatten sich Marco Haas (CSU), Stephan Zeilinger von der Bürgerinitiative, der FDP-Kandidat Danny Hörig, Harald Patzelt (SPD) und Marie Schöttner (Die Linke) versammelt. Ein Stuhl blieb an diesem Abend jedoch leer: Der Bewerber Thomas Diebenbusch musste seine Teilnahme aufgrund eines Trauerfalls in der Familie kurzfristig absagen. Seine Positionen blieben dennoch nicht gänzlich unerwähnt, da Heike Barth (Grüne) und Bastian Gill (Freie Wähler) im Wechsel Redebeiträge übernahmen. Diebenbusch wird von beiden Gruppierungen unterstützt.

Inhaltlich dominierte zunächst das Kernthema des Gastgebers: die Verkehrspolitik. Die Diskussion drehte sich um die Sicherheit im Straßenverkehr, die Einführung von Tempo-30-Zonen sowie die generelle Aufteilung des öffentlichen Raums zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Auch der geplante Radschnellweg und das Ziel der Stadt, klimaneutral zu werden, wurden debattiert. Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf der aktuellen finanziellen Situation der Kommune; die finanzielle Krise der Stadt wurde dabei von den Diskutanten thematisiert.

Zum Abschluss der Fragerunde richtete sich der Blick auf die persönliche Eignung der Bewerber. Es wurde die Frage erörtert, was die jeweiligen Kandidaten konkret dazu auszeichne, eine Behörde von der Größe der Stadtverwaltung Oberasbach zu leiten.

Das Publikum war laut ADFC aktiv in die Veranstaltung eingebunden und konnte sich zu den jeweiligen Themenblöcken äußern, was zu einer regen Diskussion auf dem Podium geführt habe. Der Veranstalter zog im Nachgang ein positives Fazit und sprach von einem gelungenen Abend, der den Bürgern eine letzte Gelegenheit zur Meinungsbildung geboten habe.