Mit dem Ende der Winterpause kehren die Bagger auf die Straßen im Landkreis Fürth zurück. Ab Anfang März müssen sich Verkehrsteilnehmer in Vincenzenbronn und Cadolzburg wieder auf Behinderungen und Umleitungen einstellen. Wie das Landratsamt Fürth und die Marktgemeinde Cadolzburg mitteilten, werden zentrale Verkehrsadern weiter saniert, wobei die Maßnahmen stark von der Witterung abhängig sind.
In Vincenzenbronn, einem Ortsteil von Großhabersdorf, beginnt laut Landratsamt Fürth der dritte Bauabschnitt zur Sanierung der Ortsdurchfahrt. Ab dem 2. März 2026 wird die Hauptstraße (Staatsstraße 2245) für den Verkehr komplett gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Ortsverbindungsstraße nach Fernabrünst und dem Quellenweg. Die Behörde plant, diesen Bauabschnitt bis zum 10. April 2026 abzuschließen.
Für den Verkehr wird eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Die Sperrung hat zudem erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr. Wie den Plänen zu entnehmen ist, sind die Buslinien 113 und 114 von geänderten Routen betroffen. Während die Linie 719 regulär verkehrt, können die Orte Vincenzenbronn, Großhabersdorf und Fernabrünst durch die Nightliner-Linie N7 im Zuge der Umleitung nicht bedient werden. Das Landratsamt verweist für aktuelle Fahrpläne auf die Online-Auskunft des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN).
Auch in Cadolzburg werden die Arbeiten an der Ortsdurchfahrt wieder aufgenommen. Nach Angaben der Marktgemeinde auf Anfrage von „Fürth Aktuell“ soll der erste Bauabschnitt ebenfalls frühestens ab dem 2. März fortgesetzt werden, sofern das Wetter dies zulässt. Die Verkehrsführung bleibt hierbei unverändert: Die bekannte Umleitung über die Wachendorfer Straße in Richtung Oberfürberg behält ihre Gültigkeit.
Eine Besonderheit gilt weiterhin für den Anliegerverkehr zu den örtlichen Nahversorgern. Wie die Gemeindeverwaltung bestätigt, darf hierfür die Privatstraße der Firma Riegelein genutzt werden. Dies soll die Erreichbarkeit der Geschäfte sicherstellen, ohne das überörtliche Umleitungskonzept zu tangieren.
In Cadolzburg werfen bereits weitere Maßnahmen ihre Schatten voraus. Im darauffolgenden zweiten Bauabschnitt ist die Bearbeitung des zentralen Verkehrsknotens im Bereich Sudetenstraße, Tiembacher Straße, Ostlandstraße und Nürnberger Straße vorgesehen. Da dieser Bereich eine hohe Relevanz für den Verkehrsfluss besitzt, sei eine sorgfältige Bauabwicklung erforderlich. Ein konkreter Termin für den Start dieser Phase steht noch aus. Die Öffentlichkeit soll laut Markt Cadolzburg rechtzeitig informiert werden, sobald die Zeitpläne fixiert sind. Ziel sei es, die Einschränkungen für Anwohner und Pendler so gering wie möglich zu halten.
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