Im Hochsommer werden verglaste Wartehäuschen an Bushaltestellen schnell zum Treibhaus. In Veitsbronn soll dieses Problem nun durch das Anbringen spezieller Hitzeschutzfolien gelöst werden. Ein entsprechender Antrag liegt der Gemeindeverwaltung bereits vor und wird in Kürze von den Mitgliedern des Gemeinderats ausführlich behandelt.
Der Vorstoß geht auf einen direkten Hinweis aus der Bevölkerung zurück. Während einer Informationsveranstaltung der örtlichen CSU machte eine Anwohnerin auf die teils unerträglichen Temperaturen unter den transparenten Dächern der Bushaltestellen aufmerksam. Da die verbauten Glasflächen kaum echten Schatten spenden, sind wartende Fahrgäste der direkten Sonneneinstrahlung weitgehend schutzlos ausgeliefert.
Aus diesem Gespräch entwickelte sich schnell die Idee, die betroffenen Dächer mit speziellen Folien nachzurüsten. Diese filtern einen relevanten Großteil der ultravioletten Strahlung und der Wärme aus dem Sonnenlicht heraus, ohne die Wartebereiche darunter vollständig abzudunkeln. Die Maßnahme soll den Aufenthalt für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs an heißen Tagen deutlich angenehmer gestalten.
Die lokale Fraktion der CSU hat das Anliegen mittlerweile aufgegriffen und einen offiziellen Antrag im Rathaus eingereicht.
Der Erste Bürgermeister von Veitsbronn, Marco Kistner, bewertet die Idee positiv. Er verweist auf die vergleichsweise unkomplizierte Umsetzung des Vorhabens im öffentlichen Raum. «Die entsprechende Nachrüstung von Bushäuschen würde an einigen Stellen wirken und vor allem schneller als andere Möglichkeiten», ließ Kistner dazu verlauten.
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