Motorengeräusche aus vergangenen Jahrzehnten erfüllen den Bahnhofsplatz. Wenn der rote Oldtimerbus vorfährt, beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Am 24. Mai 2026 öffnet der MAN SL 192 aus dem Baujahr 1972 seine Falttüren für alle, die die Stadtgeschichte neu erleben möchten.
Die Fahrt nimmt ihren Anfang an einem historischen Knotenpunkt. Wo heute das 1864 von Eduard Rüber entworfene Bahnhofsgebäude steht, begann einst das Zeitalter der Eisenbahn. Nur wenige Meter entfernt schnaufte 1835 die Ludwigseisenbahn auf ihrer ersten Strecke. Heute bildet der renovierte Vorplatz mit dem markanten Centaurenbrunnen die perfekte Kulisse für den Start der Nostalgietour. Um 13 Uhr setzt sich das Fahrzeug gegenüber den Taxiständen in Bewegung.
Während der Tour übernehmen erfahrene Stadtführer die Regie und teilen ihr Wissen über die Architektur der Stadt. Der Blick aus den großen Fenstern des Oldtimers fällt auf die prächtigen Fassaden der Promenaden, auf das Rundfunkmuseum sowie auf das Stadttheater. Nach einem Bogen um das Rathaus und die idyllische Billinganlage steuert der Bus durch die westliche Innenstadt am altehrwürdigen Berolzheimerianum vorbei.
Möglich wird dieses Projekt durch eine Zusammenarbeit der Tourist-Information mit der infra fürth und der Sparkasse Fürth. Der Bus selbst ist ein rollendes Museumsstück und versprüht den puren Charme der frühen siebziger Jahre.
Da die Plätze in dem historischen Gefährt begrenzt sind, müssen sich Interessenten vorab anmelden. Der reguläre Preis liegt bei 13 Euro. Ermäßigungen gibt es unter anderem für Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Inhaber einer ZAC-Karte. Kunden der Sparkasse fahren für 9 Euro mit. Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung und dem Eintrag B dürfen eine Begleitperson kostenfrei mitbringen. Inhaber des Fürth-Passes zahlen die Hälfte, erwerben ihr Ticket jedoch direkt vor Ort. Zuzüglich fallen zwei Euro Bearbeitungsgebühr pro Bestellung an.
Die Ticket gibt es hier
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