Auf Einladung der lokalen CSU diskutierten zahlreiche Anwohner aus und um Zirndorf über die Folgen der Sperrung der Zirndorfer Brücke. Seit Herbst 2025 ist das stark beschädigte Bauwerk wegen Einsturzgefahr für alle Verkehrsteilnehmer unpassierbar. Der Andrang bei dem Bürgergespräch war laut Veranstalter groß.
Die Zirndorfer Brücke fungiere als essentielles Bindeglied zur Nachbarstadt Fürth und diene als Lebensader für den gesamten Landkreis, hieß es. Der Zirndorfer CSU-Bürgermeisterkandidat Tom Hesselberger machte deutlich, wie unverzichtbar Mobilität für Arbeit, Familie und das gesellschaftliche Leben sei. Folglich müsse der aktuelle Zustand mit höchster Priorität behandelt werden. Gemeinsam mit Max Ammon, dem Oberbürgermeisterkandidaten der Fürther CSU, beantwortete er die Fragen der Anwesenden. Die zentrale Forderung der beiden Politiker lautet, dass der geplante Neubau am bisherigen Standort schnellstmöglich realisiert werden muss. Provisorien oder zeitliche Aufschübe lehnt die Zirndorfer CSU kategorisch ab.
Ein wesentlicher Aspekt des Abends war die enge Abstimmung zwischen den beteiligten Kommunen. Hesselberger warnte davor, dass mangelnde Kommunikation unweigerlich zu Isolation führe. Er forderte stattdessen einen ortsübergreifenden Zusammenhalt. Da die Überführung für die Menschen in Zirndorf eine besonders hohe Alltagsrelevanz besitze, müssten die städtischen Interessen in den kommenden Planungsphasen überaus selbstbewusst vertreten werden.
Dieses Infrastrukturprojekt steht für Hesselberger exemplarisch für künftige kommunale Aufgaben. Er betonte, dass komplexe Herausforderungen nur durch verlässliche Partnerschaften und tragfähige politische Netzwerke bewältigt werden könnten. Als künftiger Bürgermeister wolle er exakt diese Voraussetzungen schaffen.
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