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Wechsel am Fürther Stadtpark: DORMERO übernimmt das bisherige NH Hotel

20. Mai 2026
Das Hotel am Fürther Stadtpark wechselt im Sommer 2026 zur DORMERO Hotelgruppe und soll das regionale Netzwerk im Großraum Nürnberg weiter stärken. (Foto: Symbolbild)Das Hotel am Fürther Stadtpark wechselt im Sommer 2026 zur DORMERO Hotelgruppe und soll das regionale Netzwerk im Großraum Nürnberg weiter stärken. (Foto: Symbolbild)

Ein markanter Betreiberwechsel zeichnet sich für die Hotellerie am Fürther Stadtpark ab. Das traditionsreiche Hotelgebäude, das bislang unter der Flagge der NH-Gruppe geführt wurde, wechselt im Sommer 2026 den Besitzer und wird Teil der DORMERO Hotelgruppe. Die Übernahme der Immobilie, die über 118 Zimmer in zentraler Lage verfügt, läutet für den Beherbergungsbetrieb ein neues Kapitel ein. Als Eigentümer und Vermieter des Gebäudes fungiert Ben Dahlheim, mit dem die expandierende Hotelkette nach eigenen Angaben erneut im Rahmen einer etablierten Partnerschaft kooperiert.

Für die DORMERO Gruppe markiert der Einzug in Fürth einen strategischen Meilenstein beim Ausbau ihrer Aktivitäten im Großraum Nürnberg. Das Unternehmen macht kein Geheimnis daraus, dass Mittelfranken im strategischen Fokus steht, was auch mit den regionalen Wurzeln des Hauptaktionärs zusammenhängt. Neben den bereits bestehenden Häusern in der Umgebung soll das regionale Netzwerk durch einen geplanten Hotelneubau in der Nürnberger Innenstadt sowie das neue Projekt in Fürth engmaschiger geknüpft werden.

Die Verantwortlichen setzen dabei auf die Lagequalitäten der Immobilie. Durch die direkte Nachbarschaft zum Stadtpark und die schnelle Anbindung an die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen sieht das Management gute Voraussetzungen, um sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen anzusprechen. Manuela Halm, CEO der Gruppe, betonte die Dynamik des Standorts, der sich durch eine Balance zwischen gewachsener Tradition und moderner Wirtschaftskraft auszeichne. Sie verwies auf die Strahlkraft lokaler und regionaler Akteure wie DATEV oder Playmobil sowie auf das Marktpotenzial des gesamten Wirtschaftsraums mit fast einer Million Einwohnern.

Der Expansionsdrang der Gruppe in der Region ist mit dem Projekt am Stadtpark offenbar noch nicht abgeschlossen. Wie CCO Michael Berger erklärte, wolle man das mittelfränkische Netz weiter verdichten. Das Unternehmen hoffe, neben der baldigen Eröffnung in Nürnberg perspektivisch auch einen geeigneten Standort in Erlangen zu finden, um die Präsenz im Städtedreieck zu komplettieren.