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SoHo Bar in Fürth: Das steckt hinter dem neuen Lokal in der Gustavstraße

8. Juli 2026, 14:56 Uhr
Die SoHo Bar hat in den früheren Räumen des «Amerigo» an der Gustavstraße 16 eröffnet und setzt auf Cocktails, Wein und Nachbarschaftsatmosphäre. (Foto: SoHo)Die SoHo Bar hat in den früheren Räumen des «Amerigo» an der Gustavstraße 16 eröffnet und setzt auf Cocktails, Wein und Nachbarschaftsatmosphäre. (Foto: SoHo)

Mitten in der Fürther Altstadt ist an einem bekannten Gastronomiestandort ein neues Kapitel begonnen worden. In den früheren Räumen des «Amerigo» an der Gustavstraße 16 ist die SoHo Bar eingezogen. Nach einer umfassenden Neugestaltung setzt das neue Lokal auf Cocktails, ausgewählte Weine, alkoholfreie Drinks und den Anspruch, sich als Treffpunkt in der Nachbarschaft zu etablieren.

Hinter dem neuen Konzept steht ein vierköpfiges Team mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen. Geschäftsführer Patrick Rubner bringt gastronomische Erfahrung mit. Er absolvierte eine Ausbildung zum Restaurantfachmann in Berlin und arbeitete anschließend mehrere Jahre in der Branche.

«Mit der SoHo Bar möchten wir vor allem eine echte Nachbarschaftsbar schaffen», erklärt Rubner gegenüber Fürth Aktuell. Gedacht sei das Lokal als Ort, an dem Gäste auf einen Drink vorbeikommen, Freunde treffen oder neue Bekanntschaften machen könnten. Dabei soll sich das Angebot nicht ausschließlich an klassische Cocktailtrinker richten. Auch Wein und alkoholfreie Alternativen spielen nach Angaben des Betreibers eine Rolle.

Die SoHo-Bar in der Gustavstraße 16 in Fürth bietet auch im Außenbereich Plätze an. Foto: SoHo

Auf der Getränkekarte stehen bekannte Klassiker ebenso wie eigene Kreationen. Zu den von Rubner hervorgehobenen Drinks zählen ein «Clarified Amaretto Sour», ein «Pistazien Mai Tai» und der alkoholfreie «Garden Sour». Hinzu kommt eine kleinere Auswahl an Weinen.

Bei Speisen hält sich das Angebot bislang bewusst zurück. Der Schwerpunkt liege klar auf Getränken, so Rubner. An den Tischen würden kleine Snacks serviert. Warme Speisen gebe es derzeit nicht. Für die Zukunft seien jedoch weitere Kleinigkeiten wie eingelegte Oliven oder Corn Dogs vorgesehen.

Auch bei der Gestaltung der Räume hat das Team einiges verändert. Vor der Eröffnung sei ein großer Teil des Lokals neu gestaltet worden. Es wurde gestrichen, umgebaut und erneuert. Ziel sei eine hellere und offenere Wirkung gewesen. Sofas, bequeme Sitzmöglichkeiten und verschiedene Designelemente sollen Anklänge an das New Yorker Viertel SoHo schaffen, zugleich aber zum Charakter der Gustavstraße passen.

Im Innenbereich stehen 36 Sitzplätze zur Verfügung. Weitere zwölf Plätze befinden sich draußen an der Gustavstraße. Ein eher praktisches Detail hebt Rubner ebenfalls hervor: An zahlreichen Sitzplätzen seien Steckdosen angebracht worden, damit Gäste Handys oder Laptops laden könnten.

Zur Eröffnung kam auch Bürgermeister Markus Braun (2.v.r.) Foto: SoHo

Das Team plant zudem Veranstaltungen, die über den üblichen Barbetrieb hinausgehen. Vorgesehen seien unter anderem Bingo-Abende, «Fun-Quiz-Nights» und Dartturniere. Damit solle die SoHo Bar stärker zu einem Treffpunkt im Viertel werden.

Geöffnet ist die Bar mittwochs und donnerstags von 17 bis 0 Uhr. Freitags und samstags beginnt der Betrieb bereits um 15 Uhr und endet regulär um 2 Uhr. Sonntags gelten Öffnungszeiten von 15 bis 22 Uhr. Montags und dienstags ist geschlossen.

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