Flammen an einer Bahnbrücke, eine gesperrte Hauptstrecke und Beeinträchtigungen für den Zugverkehr: Ein Brand an der Regnitztalbrücke in Fürth hat am späten Mittwochnachmittag einen größeren Einsatz ausgelöst. Die Bundespolizei ermittelt und sucht nun nach Zeugen.
Gegen 17.50 Uhr erhielt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg die Nachricht über das Feuer an der Brücke. Als die Beamten vor Ort ankamen, hatte die Berufsfeuerwehr den Brand bereits gelöscht. Den Angaben zufolge waren Pressholzplatten unter dem Gleis einer eingleisigen Nebenbrücke in Brand gesetzt worden. Die betreffende Brücke wird nicht mehr befahren.
Der Schaden blieb nach bisherigen Erkenntnissen auf die Holzplatten begrenzt. Weitere Einrichtungen der Deutschen Bahn seien nicht beschädigt worden. Für den Bahnverkehr hatte der Vorfall dennoch spürbare Folgen. Direkt neben der Nebenbrücke verläuft die stark genutzte Hauptstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg, auf der Personen- und Güterzüge unterwegs sind. Während des Feuerwehreinsatzes musste sie für rund 45 Minuten gesperrt werden. In der Folge kam es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr.
An dem Einsatz waren die Bundespolizei, die Landespolizei und die Berufsfeuerwehr beteiligt. Auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn war vor Ort. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.
Dabei hoffen die Beamten auch auf Beobachtungen von Zeugen. Gesucht werden Personen, denen am Mittwochnachmittag im Bereich der Regnitztalbrücke verdächtige Personen aufgefallen sind oder die dort ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 205551-0 oder per E-Mail an bpoli.nuernberg@polizei.bund.de entgegen.

