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Jugendfeuerwehren messen sich bei Parcours durch Wilhermsdorf

14. Juli 2026, 15:55 Uhr ,
Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Fürth beim Zeltlager in Wilhermsdorf: Auch beim Discobaden im Hallenfreibad kam der Spaß nicht zu kurz. (Foto: Ronald Heinrich)Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Fürth beim Zeltlager in Wilhermsdorf: Auch beim Discobaden im Hallenfreibad kam der Spaß nicht zu kurz. (Foto: Ronald Heinrich)

Am Ende blieb neben vielen Erinnerungen auch eine Herausforderung für den nächsten Gastgeber: Das Zeltlager der Landkreisjugendfeuerwehr in Wilhermsdorf habe neue Maßstäbe gesetzt, hieß es nach dem Abbau der Zelte. Zwei Tage lang verband das Treffen feuerwehrtechnische Aufgaben mit Gemeinschaft, Wettbewerb und einer ungewöhnlichen Abkühlung im Hallenfreibad.

Vom 11. bis 12. Juli hatten die Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Fürth ihre Zelte auf dem Sportgelände neben dem Bad aufgeschlagen. Dort gab es genügend Platz, schattige Rückzugsorte und kurze Wege zu den Schwimmbecken. Bürgermeisterin Alexandra Zipfel hatte es ermöglicht, dass die regulären Kurse an diesem Wochenende entfielen und das Bad für die Nachwuchskräfte genutzt werden konnte. Einer der Höhepunkte war das Discobaden am späten Abend.

Bevor Musik und Wasser für Abwechslung sorgten, mussten sich die Jugendlichen jedoch bei einem Wettbewerb beweisen. Ein Parcours führte die Gruppen am Samstag wie eine Schnitzeljagd durch Wilhermsdorf. An mehreren Stationen sammelten sie Punkte und zeigten, wie gut sie Aufgaben gemeinsam lösen können. Neben Wissen aus der Feuerwehrausbildung waren Geschick, Konzentration und ein gutes Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft gefragt.

Bis zur Siegerehrung am Sonntag blieb geheim, welche Gruppe die meisten Punkte erreicht hatte. Schließlich stand fest, dass die Jugendfeuerwehr Laubendorf ihren Erfolg wiederholen konnte. Sie gewann vor Langenzenn und Burgfarrnbach. Entsprechend groß war der Jubel, als Landrat Bernd Obst den von seinem Vorgänger Matthias Dießl gestifteten Wanderpokal übergab.

Obst nutzte die Siegerehrung, um den Stellenwert der Jugendarbeit herauszustellen. «Ihr seid die Zukunft der Feuerwehr», sagte der Landrat. Das Wochenende mache sichtbar, wie viele junge Menschen bereit seien, sich in ihren Orten einzubringen. Von diesem Einsatz profitierten nicht nur die Feuerwehren, sondern auch die Dorfgemeinschaften.

Bürgermeisterin Zipfel schlug einen ähnlichen Ton an. «Gemeinsam die Feuerwehr zu gestalten, das ist die Zukunft», sagte sie. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich engagierten. Die Feuerwehr sei in diesem Bereich gut aufgestellt. Gleichzeitig gehe das Engagement mit der Verpflichtung einher, sich der eigenen Verantwortung bewusst zu sein.

Für Kreisbrandrat Frank Bauer zeigte das Zeltlager, wie eng die Feuerwehren im Landkreis auch über Ortsgrenzen hinweg zusammenarbeiten. Er lobte die Leistungen der Jugendlichen im Parcours. Die Kreisjugendwarte dankten den Organisatoren und Helfern in Wilhermsdorf, die das Wochenende vorbereitet und begleitet hatten.

Zum Gelingen trugen mehrere Unterstützer bei. Der Rewe-Markt Zwingel spendete Obst, von der CVW Privatbank kam finanzielle Unterstützung. Der Markt Wilhermsdorf beteiligte sich mit 300 Euro. Die Sparkasse Fürth stellte 1500 Euro zur Verfügung, auch der Landkreis Fürth leistete einen finanziellen Beitrag.

Nach der Siegerehrung und dem Abbau wechselte die Gastgeberrolle symbolisch bereits weiter. Im kommenden Jahr soll das Zeltlager in der Stadt Stein stattfinden. Dort beginnt nun die Planung für ein Wochenende, das ebenfalls Ausbildung, Wettbewerb und Gemeinschaft miteinander verbinden soll. Wilhermsdorf hat dafür eine anspruchsvolle Vorlage geliefert.

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