Hinter manchem unscheinbaren Hoftor könnten am Samstag alte Schallplatten, Spielzeug, Bücher oder längst vergessene Haushaltsstücke auf neue Besitzer warten. Beim siebten Hofflohmarkt verwandeln sich zahlreiche private Innenhöfe in der Fürther Innenstadt für einige Stunden in kleine Verkaufsplätze.
Von 10 bis 16 Uhr öffnen Hausgemeinschaften am 18. Juli ihre Tore. Angeboten werden unter anderem gebrauchter Hausrat, Kleidung und Kinderspielzeug. Der Eintritt ist frei. Luftballons und Plakate an den Eingängen zeigen, in welchen Höfen gestöbert, gehandelt und nach besonderen Fundstücken gesucht werden kann.
Nach der erweiterten Veranstaltung «Einblick in Fürther Höfe» im vergangenen Jahr gibt es diesmal wieder einen reinen Hofflohmarkt. 2025 war das Trödeln mit einem Höfefest verbunden. Nun steht erneut der ursprüngliche Gedanke im Mittelpunkt: private Höfe öffnen, gebrauchte Dinge weitergeben und Menschen aus dem Stadtteil miteinander ins Gespräch bringen.

Veranstaltet wird der Aktionstag vom Quartiersmanagement und dem Koordinierten Stadtteilnetzwerk Innenstadt. Der Rundgang führt dabei nicht nur von einem Verkaufsstand zum nächsten. Er gewährt zugleich Einblicke in Hinterhöfe und Gebäudebereiche, die im Alltag meist verborgen bleiben.

