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Polizei sucht Verstärkung für die Sicherheitswacht im Landkreis Fürth

21. Juli 2026, 14:55 Uhr ,
Mitglieder der Sicherheitswacht sind im öffentlichen Raum unterwegs und stehen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. (Foto: Fürth Aktuell)Mitglieder der Sicherheitswacht sind im öffentlichen Raum unterwegs und stehen Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung. (Foto: Fürth Aktuell)

Im Landkreis Fürth sollen künftig mehr ehrenamtliche Kräfte für die Sicherheitswacht unterwegs sein. Die Polizei sucht Bewerber für die Zuständigkeitsbereiche der Polizeiinspektionen Stein und Zirndorf. Schriftliche Bewerbungen sind bis spätestens 1. September 2026 möglich.

Die Polizeiinspektion Stein ist für die Städte Stein und Oberasbach sowie den Markt Roßtal zuständig. Der Bereich der Polizeiinspektion Zirndorf umfasst Zirndorf, Langenzenn, Ammerndorf, Cadolzburg, Wilhermsdorf, Großhabersdorf, Obermichelbach, Puschendorf, Seukendorf, Tuchenbach und Veitsbronn.

Die Mitglieder der Sicherheitswacht zeigen vor allem im öffentlichen Raum Präsenz. Sie sind zu Fuß unterwegs, beobachten das Geschehen und stehen der Bevölkerung als Ansprechpartner zur Verfügung. Verdächtige Beobachtungen oder Gefahrenlagen geben sie an die Polizei weiter. Nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums liegen typische Einsatzorte unter anderem in öffentlichen Parks und Anlagen, größeren Wohnsiedlungen sowie im Umfeld von Gebäuden, an denen es wiederholt zu Vandalismus oder Schmierereien gekommen ist.

Die Sicherheitswacht wurde 1994 in Bayern eingeführt. Mittlerweile engagieren sich nach Angaben der Polizei mehr als 1.500 Ehrenamtliche im Freistaat. Sie sollen die reguläre Polizeiarbeit ergänzen, ersetzen aber keine Polizeibeamten.

Bewerber müssen mindestens 18 und dürfen höchstens 62 Jahre alt sein. Vorausgesetzt werden außerdem eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Polizei erwartet, dass die Ehrenamtlichen im Außendienst eingesetzt werden können und monatlich mindestens etwa fünf Stunden Zeit aufbringen. Zudem sollen sie am vorgesehenen Einsatzort oder in dessen näherer Umgebung wohnen.

Wer das Auswahlverfahren erfolgreich durchläuft, absolviert zunächst eine insgesamt 40-stündige Ausbildung. Für den späteren Einsatz zahlt der Freistaat eine Aufwandsentschädigung von acht Euro pro Stunde. Die Auswahl erfolgt nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen und in persönlichen Gesprächen.

Bewerbungen für den Bereich Stein können an die Polizeiinspektion Stein, Hauptstraße 31, 90547 Stein, gerichtet werden. Für den Bereich Zirndorf ist die Polizeiinspektion Zirndorf, Rothenburger Straße 27, 90513 Zirndorf, zuständig.

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