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Fürther Sportvereine wählen neue Vertretung für die kommenden sechs Jahre

25. September 2026, 16:05 Uhr ,
Der neu gewählte Vereinssportbeirat vertritt bis 2032 die Interessen der Fürther Sportvereine. (Foto: Privat)Der neu gewählte Vereinssportbeirat vertritt bis 2032 die Interessen der Fürther Sportvereine. (Foto: Privat)

Vom Schwimmen über Leichtathletik bis zum Bogenschießen: Mehr als 60 Vereine prägen das Sportleben in Fürth. Zusammen kommen sie inzwischen auf über 38.000 Mitgliedschaften. Ihre Interessen gegenüber Stadtverwaltung und Politik soll in den kommenden sechs Jahren ein neu gewählter Vereinssportbeirat vertreten.

Das Gremium hat sich nach der Wahl im Forum des Fürther Sports für seine Amtszeit bis 2032 neu aufgestellt. Das Forum bildet den Zusammenschluss der Fürther Sportvereine. Der von ihm gewählte Vereinssportbeirat soll deren Anliegen bündeln und bei sportpolitischen Fragen eine Verbindung zwischen Vereinsleben, Verwaltung und Politik herstellen.

Dabei hat der Beirat eine beratende Funktion. Er begleitet Entwicklungen im Vereinssport, bringt Erfahrungen aus der täglichen Arbeit der Vereine ein und spricht Empfehlungen aus. Dazu gehören auch Vorschläge zur Förderung von Vereinen und Sportorganisationen. Eigene politische Entscheidungen kann der Vereinssportbeirat dagegen nicht treffen.

Vorsitzender Christian Sandig beschreibt das Gremium als «gemeinsame Stimme der Fürther Sportvereine». Es gehe darum, Erfahrungen und Bedürfnisse aus dem Vereinsalltag aufzunehmen und daraus Impulse für die weitere Entwicklung des Sports in Fürth zu entwickeln. Welche Themen neben den laufenden sportpolitischen Fragen besonders in den Mittelpunkt rücken, soll der Beirat gemeinsam entscheiden.

Die Mitglieder bringen Erfahrungen aus einer ganzen Reihe von Sportarten mit. Genannt werden unter anderem Fußball, Turnen, Schwimmen, Bergsport, Bogenschießen und Leichtathletik. Zusammengerechnet verfügen sie nach Angaben der Stadt über mehr als 150 Jahre Erfahrung in ehrenamtlichen Führungspositionen.

Auch die Zusammensetzung des Beirats soll unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen. Die Satzung sieht jeweils fünf gewählte Vertreter aus Vereinen mit mehr als 1.000 Mitgliedern sowie fünf aus kleineren Vereinen vor. Hinzu kommen unter anderem Vertreter der Stadtpolitik, der Sportverwaltung und des Bayerischen Landes-Sportverbands. Vorgesehen sind mindestens vier Sitzungen pro Jahr.

Bürgermeister und Sportreferent Markus Braun verweist auf die Rolle der Vereine für Gesundheit, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Durch den Beirat könnten Erfahrungen aus dem Vereinsalltag unmittelbar in sportpolitische Beratungen einfließen.

Bis 2032 hat die neu aufgestellte Interessenvertretung nun Zeit, diese Aufgabe auszufüllen. Neben Förderfragen und aktuellen Entwicklungen im Fürther Sport sollen die Vereine selbst mitbestimmen, welche Herausforderungen in der neuen Amtsperiode besonders intensiv behandelt werden.

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