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Bratwurst-Wahlkampf: Gratis in Oberasbach und für einen Euro vom Ministerpräsidenten in Fürth

30. Januar 2026 , ,
Wahlkampf am Grill: Bei «Bratwurst & Beats» und einem Grilltermin mit Ministerpräsident Markus Söder setzt die CSU in Stadt und Landkreis Fürth auf fränkischen Gaumenschmaus. SymbolbildWahlkampf am Grill: Bei «Bratwurst & Beats» und einem Grilltermin mit Ministerpräsident Markus Söder setzt die CSU in Stadt und Landkreis Fürth auf fränkischen Gaumenschmaus. Symbolbild

Es duftet nach Wahlkampf in Fürth Stadt und -Land. Und dieser Duft ist im Jahr 2026 ganz eindeutig: Bratwurst. Während sich die Parteien für die Kommunalwahl am 8. März in Stellung bringen, setzen die CSU-Kandidaten der Region auf eine Mischung aus Volksnähe, Beats und bayerischer Grilltradition.

Politik geht durch den Magen – diese alte Weisheit scheinen sich die Strategen der CSU in Stadt und Landkreis Fürth für den Endspurt des Wahlkampfes zu Herzen genommen zu haben. Wer in diesen Tagen durch die sozialen Netzwerke scrollt, stößt auf Einladungen, die weniger nach trockenen Podiumsdiskussionen klingen, sondern eher nach Gaumenschmaus und Party.

In Oberasbach etwa lädt CSU-Bürgermeisterkandidat Marco Haas zusammen mit der Jungen Union am Samstag, 31. Januar 2026, ins Siedlerheim (Frühlingstraße) zu «Bratwurst & Beats». Mit kostenlosen Bratwurstsemmeln und DJ will man ab 20 Uhr mit den Wählern ins Gespräch kommen – und feiern. Für die passende Musik sorgt DJ Mendoza.

Noch eine Nummer prominenter ist der Grillrost wenige Tage später in der Nachbarstadt Fürth besetzt. Für kommenden Donnerstag (5. Februar) hat sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder für 17 Uhr angekündigt. Er kommt zum Grillen in die Konrad-Adenauer-Anlage. An seiner Seite: Max Ammon, der OB-Kandidat der Fürther CSU.

Für Ammon ist der Griff zur Grillzange dabei ein Heimspiel, ist er doch gelernter Metzgermeister. «Kommt vorbei, kommt ins Gespräch und grillt mit uns», heißt es in der Einladung. Dass die Bratwurstsemmel hier für einen symbolischen Euro über die Theke geht, dürfte angesichts der prominenten Besetzung wohl kaum jemanden abschrecken.

Eine ähnliche Aktion gab es im September in Zirndorf, wo der dortige CSU-Bürgermeister-Kandidat Tom Hesselberger den Ministerpräsidenten zu Gast hatte, der Döner für drei Euro verkaufte. Die Aktion hatte damals über 1000 Menschen in die Nürnberger Straße gelockt. Ein vergleichbarer oder sogar noch größerer Ansturm wird für Fürth erwartet.