Die Volksbücherei Fürth veranstaltet am Mittwoch, den 25. Februar, einen Literaturabend mit der Autorin Kristina Hauff. Im Rahmen der Veranstaltung in der Innenstadtbibliothek wird die Schriftstellerin aus ihrem aktuellen Werk «Schattengrünes Tal» lesen. Der Roman thematisiert laut Ankündigung die Brüchigkeit scheinbar perfekter Lebensentwürfe vor der Kulisse des Schwarzwalds.
Die Handlung des Buches konzentriert sich auf das Ehepaar Lisa und Simon, das nach außen hin ein idyllisches Leben führt. Wie aus der Beschreibung des Werkes hervorgeht, warten jedoch unter der Oberfläche ungelöste Konflikte. Lisa erhofft sich seit Jahren die Übergabe des familiengeführten Hotels durch ihren Vater Carl. Ihr Ehemann Simon spürt als Förster die täglichen Auswirkungen des Klimawandels. Das fragile Gleichgewicht der Protagonisten gerät ins Wanken, als eine fremde Frau in dem Tal erscheint. Hauff beschreibt in ihrem psychologischen Roman, wie verdrängte Wahrheiten und unausgesprochenes Begehren die Beziehungen der Figuren belasten.
Kristina Hauff hat sich in der Vergangenheit mit Romanen wie «Unter Wasser Nacht» und «In blaukalter Tiefe» einen Namen gemacht. Ihre Werke zeichnen sich oft durch eine dichte psychologische Spannung aus, die auch im neuen Buch eine zentrale Rolle spielt. Die Lesung bietet Einblicke in die Dynamiken eines Kammerspiels, bei dem die menschlichen Abgründe hinter einer harmonischen Fassade beleuchtet werden.
Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Carl Friedrich Eckart Stiftung in der Volksbücherei Fürth statt. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Interessierte können sich über die Volkshochschule Fürth anmelden.
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