Die anhaltende Krankheitswelle macht auch vor dem lokalen Handwerk nicht halt und zwingt etablierte Betriebe zu organisatorischen Einschnitten. Die in Fürth ansässige Metzgerei Sellerer-Schuster gab bekannt, dass sie aufgrund akuter personeller Engpässe die Öffnungszeiten in den kommenden Tagen anpassen muss. Betroffen sind beide Filialen des Familienunternehmens.
Wie der Betrieb am Donnerstag öffentlich mitteilte, sind krankheitsbedingte Ausfälle der Grund für die vorübergehende Reduzierung der Verkaufszeiten. Die Maßnahme betrifft den Zeitraum rund um das kommende Faschingswochenende. Konkret schließen beide Filialen – das Hauptgeschäft in der Hirschenstraße sowie die Filiale in Poppenreuth – am Freitag, den 13. Februar 2026, sowie am Rosenmontag, den 16. Februar 2026, bereits um 16 Uhr. Am Faschingsdienstag, den 17. Februar 2026, endet der Verkauf in beiden Geschäften bereits um 13 Uhr.
Eine Ausnahme bildet der Samstag, der 14. Februar 2026. An diesem Tag bleiben die Öffnungszeiten unverändert, beide Standorte haben wie gewohnt bis 13 Uhr geöffnet.
Die Entscheidung zur Kürzung der Servicezeiten sei den Verantwortlichen nicht leichtgefallen. In einer Stellungnahme in der lokalen Facebook-Gruppe «Wohin in Fürth?» äußerte sich Beate Schuster zur Situation: Es falle ihnen «sehr schwer», aber es gehe «im Moment nicht anders». Der Betrieb bittet die Kundschaft um Verständnis für diese unumgängliche Maßnahme in einer für den Einzelhandel ohnehin herausfordernden Zeit.
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