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«Menschenrechte sind nicht verhandelbar»: Ein Zeichen für Gleichberechtigung in der Fürther Innenstadt

31. März 2026 ,
Mit Musik, Information und Mitmachaktionen macht der Protesttag in der Fürther Innenstadt auf die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam. (Foto: Symbolbild)Mit Musik, Information und Mitmachaktionen macht der Protesttag in der Fürther Innenstadt auf die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam. (Foto: Symbolbild)

Wer am 2. Mai 2026 durch die Fürther Innenstadt spaziert, wird schon am Vormittag von rhythmischen Trommelklängen begrüßt. Wenn die Fürther Sambistas ab 10 Uhr am Bahnhofsplatz auftreten, kündigen sie ein wichtiges Ereignis an: den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Ab 11 Uhr rückt dann die Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage in den Mittelpunkt des Geschehens. Unter dem Leitgedanken «Menschenrechte sind nicht verhandelbar» laden zahlreiche lokale Initiativen und Verbände bis 16 Uhr zu einem Tag der Begegnung und des Protests ein.

Hinter der Veranstaltung steht ein breites Bündnis, das unter anderem von der Lebenshilfe Fürth, der Arbeiterwohlfahrt und dem Bayerischen Roten Kreuz getragen wird. Gefördert durch die Aktion Mensch, haben die Organisatoren ein klares Ziel: Sie wollen die Gesellschaft für bestehende Hürden sensibilisieren und den Weg für mehr Inklusion ebnen. Die Veranstalter machen in einer gemeinsamen Stellungnahme deutlich, dass die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist. Sie halten fest, dass eine inklusive Gesellschaft letztlich ein Gewinn für die Allgemeinheit ist.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung um 11 Uhr erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm, das von Toni Klug moderiert wird. Neben den Informationsständen der beteiligten Verbände, an denen Beratungsangebote vorgestellt werden, laden verschiedene Mitmachaktionen zum direkten Austausch ein.

Den Rahmen des Protesttages bildet ein vielfältiges Kulturprogramm. Auf zwei Bühnen, der Vorbühne und dem Pavillon, wechseln sich musikalische Auftritte und darstellende Kunst ab. So stehen neben Bands wie Alle Neune und The Green Rockets auch die AWO-Singers sowie die Saxerei der Musikschule Fürth auf dem Programm. Ergänzt wird das musikalische Angebot durch Tanzvorführungen der Knights of the Street und durch das Hundert Wunder Theater der Lebenshilfe Fürth, das zur Mittagszeit auftritt.