Ein herausragendes Zeugnis für die Region: Im aktuellen bundesweiten Gemeindecheck zur Daseinsvorsorge erzielen die Stadt Fürth sowie die Landkreisstädte Stein und Oberasbach sensationelle Platzierungen. Unter insgesamt 10.817 untersuchten Kommunen in ganz Deutschland katapultiert sich die Kleeblattstadt auf einen starken 14. Platz in der Gesamtwertung. Die Stadt Stein sichert sich Rang 85, dicht gefolgt von Oberasbach auf Platz 109.
Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Studie im Auftrag von Philip Morris erhoben. Bewertet wurde die Versorgung in den Kategorien Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit. Deutschlandweiter Spitzenreiter ist die Gemeinde Haar bei München, während der Ort Hirschthal in der Südwestpfalz den letzten Platz einnimmt.
Fürth überzeugt in der Detailauswertung besonders bei der Verkehrsanbindung und erreicht dort den bundesweit 143. Platz. In den Bereichen Freizeit auf Rang 449, Gesundheit auf Rang 455 und Bildung auf Rang 578 positioniert sich die Kommune ebenfalls im soliden oberen Drittel. Nachholbedarf besteht in der Kategorie Digitalisierung, wo Fürth auf Rang 1.215 landet.
Oberbürgermeister Thomas Jung zeigt sich sehr erfreut über die Auswertung. Er bezeichnet die Platzierung als ein hervorragendes Ergebnis für die Stadt. Jung ordnet die Relevanz der Ergebnisse ein und betont, dass die Daseinsvorsorge die elementarste Grundlage für das Leben und den Alltag in den Städten und Gemeinden sei. Wörtlich erklärt der Rathauschef: «Daseinsvorsorge ist die elementarste Grundlage für das Leben und den Alltag in den Städten und Gemeinden. Wenn ich als Bürgerin und Bürger genügend Ärzte, Pflegeeinrichtungen, eine Klinik, eine gute Versorgung mit allen Schularten, ein abwechslungsreiches Angebot für Freizeitaktivitäten habe – und das alles noch bequem mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln erreichen kann, dann ist ein entscheidendes Fundament gelegt».
Im Landkreis Fürth glänzen zwei weitere Kommunen mit sehr guten Plätzen. Die Stadt Stein erreicht im Gesamtranking den 85. Platz. Ihre Stärken liegen in der Gesundheit auf Rang 207 sowie der Bildung auf Rang 245.
Oberasbach sichert sich den 109. Platz in der Gesamtwertung. Die Kommune punktet insbesondere bei der Mobilität auf Rang 454 und der Bildung auf Rang 667. Bei der Digitalisierung weisen beide Kreisstädte mit den Rängen 2.035 für Stein und 1.325 für Oberasbach noch Ausbaupotenzial auf.
Andere Kommunen im Landkreis Fürth schnitten schlechter ab: Zirndorf belegt Rang 444. Die Stadt Langenzenn steht auf Platz 1535. Auch die Nachbarstadt Nürnberg konnte sich gut behaupten und liegt auf Platz 21 – aber hinter Fürth.
16.0°C | Bedeckt 
