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Bruno jetzt auch aus Teig: Bäckerei greift Karpfen-Trubel in Großhabersdorf auf

11. September 2026, 07:34 Uhr
Das Fernsehen war auch schon da: Im Naturbad sorgt Karpfen Bruno für Gesprächsstoff. Die örtliche Konditorei und Bäckerei Streicher hat nun einen Krapfen nach dem Karpfen benannt. Fotos: Privat und Bäckerei Streicher.Das Fernsehen war auch schon da: Im Naturbad Großhabersdorf sorgt Karpfen Bruno für Gesprächsstoff. Die örtliche Konditorei und Bäckerei Streicher hat nun einen Krapfen nach dem Karpfen benannt. Fotos: Privat und Bäckerei Streicher.

Ein Karpfen sorgt derzeit im Naturbad Großhabersdorf für ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. «Bruno», wie der Fisch inzwischen genannt wird, schwimmt zwischen den Badegästen und hat es bereits ins Radio und Fernsehen geschafft. Nun greift auch eine örtliches Unternehmen den Rummel auf: Seit Donnerstag gibt es bei der Konditorei und Bäckerei Streicher (Nürnberger Straße 20) einen eigens kreierten «Karpfen-Krapfen».

Nach Angaben von Bürgermeister Thomas Zehmeister war Bruno ursprünglich nicht allein. Zwei Karpfen seien vermutlich als Scherz von Jugendlichen in das Naturbad gelangt, wie er Fürth Aktuell erzählt. Einen der beiden Fische konnte die Gemeinde inzwischen fangen und in der Bibert aussetzen. Bruno dagegen ließ sich bislang nicht einfangen und darf deshalb vorerst im Naturbad bleiben. Für später gibt es laut Zehmeister bereits das Angebot eines Großhabersdorfers, den Karpfen in einen nicht abgelassenen Weiher mit Fischbestand aufzunehmen.

Inzwischen ist der Fisch im Ort zum Gesprächsthema geworden. «Die Geschichte um Bruno ist tagtäglich Gesprächsthema im Dorf», berichtet Bäcker Michael Streicher. Besonders seit Radio und Fernsehen über den Karpfen berichtet hätten, höre man seinen Namen «wirklich überall».

Die Idee für den «Karpfen-Krapfen» entstand erst am Mittwoch. Kunden hätten ebenso wie Mitarbeiterin Jutta angeregt, den Trubel um Bruno mit einer humorvollen Aktion aufzugreifen. Gemeinsam mit dem Konditorei-Team sei daraus innerhalb eines Tages der neue Krapfen entstanden. Den Aufleger mit der Aufschrift «Ihr kriegt mich nicht» entwickelte Büromitarbeiterin Nina Podewils.

Mit Fisch hat der «Karpfen-Krapfen» geschmacklich allerdings nichts zu tun. Gefüllt ist er mit Vanille-Frosting, außen trägt er eine dünne Zuckerglasur. Dazu kommt ein essbarer Aufleger mit Brunos Bild und dem Spruch «Ihr kriegt mich nicht!».

Der Zeitpunkt passt zur Großhabersdorfer Kirchweih, die an diesem Wochenende stattfindet. Mindestens über die Kärwa hinweg soll es den «Karpfen-Krapfen» geben, möglicherweise auch noch einige Wochen danach, sagt Streicher.

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