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Gold für den Totholzgarten in Stein: Auszeichnung für Artenvielfalt am Schulweg

22. September 2026, 09:49 Uhr ,
Bei der Gold-Prämierung des Steiner Totholzgartens kamen Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien, Bürgermeister Bertram Höfer, Gärtnereileiter Jörg Jaroszewski, Michael Harich von NaturGarten e.V. und Wolfgang Endres von der Blühpaktberatung Mittelfranken zusammen. Foto: Stadt SteinBei der Gold-Prämierung des Steiner Totholzgartens kamen Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien, Bürgermeister Bertram Höfer, Gärtnereileiter Jörg Jaroszewski, Michael Harich von NaturGarten e.V. und Wolfgang Endres von der Blühpaktberatung Mittelfranken zusammen. Foto: Stadt Stein (

Der Steiner Totholzgarten ist vom Verein NaturGarten e.V. mit einer Gold-Prämierung ausgezeichnet worden. Nach Angaben der Stadt würdigt die Auszeichnung die naturnahe Gestaltung der Fläche am Schulweg und ihren Beitrag zur biologischen Vielfalt im öffentlichen Raum.

Für die Bewertung waren demnach vor allem verschiedene einheimische Pflanzen, vielfältige Biotopflächen und der Verzicht auf invasive gebietsfremde Arten ausschlaggebend. Die Anlage verbindet Totholzstrukturen mit Blühflächen, Obstgehölzen, Wurzelstöcken und weiteren Elementen, die unterschiedlichen Tierarten Nahrung sowie Rückzugs- und Fortpflanzungsräume bieten sollen.

Totholz wird in aufgeräumt wirkenden Grünanlagen häufig entfernt, kann ökologisch aber ein wichtiger Bestandteil sein. Käfer, andere Insekten und Pilze nutzen abgestorbenes Holz als Lebensraum, während die Struktur zugleich Schutzräume für weitere Tiere schaffen kann.

Erster Bürgermeister Bertram Höfer bezeichnete den Garten als «echtes Juwel am Schulweg». Die Prämierung sei eine Anerkennung für die Arbeit der Stadtgärtnerei und zugleich ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, teilte die Stadt mit.

Fachlich begleitet wurde die Prämierung laut Stadt von Michael Harich vom NaturGarten e.V. Bei dem Termin waren außerdem Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien, der Leiter der städtischen Gärtnerei Jörg Jaroszewski und Wolfgang Endres von der Blühpaktberatung Mittelfranken dabei. Die Auszeichnung bezieht sich auf die Gestaltung des vorhandenen Totholzgartens und ist kein Nachweis für eine umfassende Erfassung der dort vorkommenden Arten.

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