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Gaspare Squitieri aus Fürth als «Pizza Maker of the Year» ausgezeichnet

30. Juni 2026, 19:35 Uhr
Pizza-Zulu-Inhaber Gaspare Squitieri in Fürth: Seine Pizzeria zählt laut dem Ranking von „50 Top Pizza Europa 2026“ erneut zu den besten Europas. (Foto: 50 Top Pizza)Pizza-Zulu-Inhaber Gaspare Squitieri in Fürth: Seine Pizzeria zählt laut dem Ranking von „50 Top Pizza Europa 2026“ erneut zu den besten Europas. (Foto: 50 Top Pizza)

Die Pizza Zulu aus Fürth gehört nach der neuen Rangliste von «50 Top Pizza Europa 2026» erneut zu den besten Pizzerien Europas. Das Restaurant von Gaspare Squitieri belegt in dem am Montag in Madrid vorgestellten Ranking den sechsten Platz. Damit wird Pizza Zulu in der Liste zugleich als bestplatzierte Pizzeria Deutschlands geführt. Gaspare Squitieri erhielt außerdem den Sonderpreis «Pizza Maker of the Year 2026».

An der Spitze des Rankings steht «Napoli on the Road» in London. Platz zwei ging an «Baldoria» in Madrid, Platz drei an «IMperfetto» im französischen Puteaux. Vor Pizza Zulu liegen außerdem «50 Kalò» in London und «Sartoria Panatieri» in Barcelona. Die Rangliste umfasst in diesem Jahr 60 Pizzerien aus Europa. Nach Angaben der Veranstalter wurde die Liste zur zehnten Ausgabe erweitert. Der europäische Guide umfasse 200 Pizzerien aus 35 Ländern, teilten die Kuratoren Barbara Guerra, Luciano Pignataro und Albert Sapere mit.

Für Pizza Zulu ist die Platzierung auch deshalb bedeutsam, weil die ersten 20 Pizzerien der europäischen Liste automatisch für die Auswahl der «100 Best Pizzerias in the World» qualifiziert sind. Diese Weltrangliste soll am 15. September im Teatro Mercadante in Neapel vorgestellt werden. Die Preisverleihung zur europäischen Liste fand im Bernabéu Market im Stadion Santiago Bernabéu in Madrid statt.

Nach Angaben von «50 Top Pizza» beruhen die Bewertungen auf anonymen Inspektionen. Zu den Kriterien zählen demnach unter anderem die Aufmerksamkeit für das Wohlbefinden der Gäste und die Qualität des fertigen Produkts. Die Kuratoren erklärten, die europäische Pizza-Szene wachse weiter. Spanien sei mit 29 Pizzerien am stärksten im Guide vertreten, gefolgt von Frankreich mit 24 und England mit 22.

Pizza Zulu war im vergangenen Jahr wegen eines Aushangs über israelische Bürger öffentlich in die Kritik geraten. Der Aushang wurde später entfernt. Der Betreiber wies damals den Vorwurf antisemitischer Absichten zurück. Sogar Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle schaltete sich in die Diskussion ein.

In der Folge waren sieben Strafanzeigen von Privatpersonen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eingegangen. Die rechtliche Prüfung ergab am Ende, dass der Aushang nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung nach Paragraf 130 des Strafgesetzbuches erfüllte. Die beanstandete Äußerung überschreite, so die Staatsanwaltschaft, unter Berücksichtigung der durch Artikel 5 des Grundgesetzes geschützten Meinungsfreiheit noch nicht die Grenze zur Strafbarkeit.

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