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Kriminalpolizei ermittelt: Häufung von Pkw-Aufbrüchen in Fürth

7. Februar 2026
Zertrümmerte Autoscheibe und Scherben auf dem Gehweg: In Fürth und Nürnberg registriert die Polizei einen Anstieg bei Kfz-Aufbrüchen und warnt vor sichtbaren Wertsachen im Fahrzeug. (Foto: Symbolbild)Zertrümmerte Autoscheibe und Scherben auf dem Gehweg: In Fürth und Nürnberg registriert die Polizei einen Anstieg bei Kfz-Aufbrüchen und warnt vor sichtbaren Wertsachen im Fahrzeug. (Foto: Symbolbild)

Es ist ein Bild, das sich in den letzten Monaten in Fürth und Nürnberg leider häuft: Scherben auf dem Gehweg und der klaffende Blick in den Innenraum eines geparkten Wagens. Die örtliche Polizei registriert derzeit einen spürbaren Anstieg bei Kfz-Aufbrüchen und wendet sich nun mit einer Warnung an die Öffentlichkeit.

Die Vorgehensweise der Täter ist dabei oft rabiat, teils aber auch erschreckend simpel. Nach Angaben der Beamten werden entweder Seitenscheiben eingeschlagen, um schnell ins Innere zu gelangen, oder die Diebe nutzen günstige Gelegenheiten bei unversperrten Fahrzeugen. Die Beute variiert je nach Fahrzeugtyp. Während aus Privatwagen meist offen liegende Wertsachen wie Laptops, Handtaschen oder Bargeld verschwinden, haben es die Täter bei Firmenwagen auf teures Spezialwerkzeug abgesehen.

Besonders drastisch zeigt sich das Missverhältnis zwischen Beute und Schaden. So schlugen Unbekannte zuletzt in der Nacht zum 1. Februar 2026 in Fürth zu. Sie zertrümmerten die Beifahrerscheibe eines Pkw, um eine Handtasche zu stehlen. Die Täter erbeuteten zwar Gegenstände im Wert von über tausend Euro, doch der Gesamtsachschaden der Serie summiert sich laut Polizei bereits auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei mahnt daher zur Vorsicht. Die Experten betonen, dass das Auto kein Tresor sei. Selbst der Kofferraum biete keine Sicherheit. Die dringende Empfehlung lautet, keinerlei Anreize zu schaffen: Weder Münzgeld noch Taschen sollten von außen sichtbar sein. Zudem gelte es, sich stets zu versichern, dass das Fahrzeug tatsächlich verriegelt ist, bevor man sich entfernt.