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Kostenlose Kurzführungen: Fürther Verein lädt zum Weltgästeführertag

23. Februar 2026 ,
Kurzführungen abseits der üblichen Routen: Am Weltgästeführertag starten die Rundgänge der Fürther Gästeführer am Waagplatz vor der «Freibank». (Foto: FürthWiki/Archiv Web Trefoil)Kurzführungen abseits der üblichen Routen: Am Weltgästeführertag starten die Rundgänge der Fürther Gästeführer am Waagplatz vor der «Freibank». (Foto: FürthWiki/Archiv Web Trefoil)

Am 7. März 2026 beteiligen sich die Fürther Gästeführer am Weltgästeführertag. Unter dem Motto «Mit offenen Augen» gibt es Kurzführungen abseits der bekannten touristischen Pfade.

Der Verein der Gästeführer in Fürth, der nach Angaben von Ralph Stenzel seit 16 Jahren besteht und rund 40 zertifizierte Mitglieder zählt, nimmt das Gründungsdatum des Weltverbandes zum Anlass für diese Veranstaltung. Ziel sei es, die weniger bekannten Facetten der lokalen Stadtgeschichte zu beleuchten. Fürth verfüge über eine reiche Historie und eine überaus lebendige Kultur, die auf den üblichen touristischen Routen durch die Stadt oft übersehen werde.

Die anstehenden Führungen finden am Samstag, dem 7. März 2026, in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 14.00 Uhr statt. Als zentraler Startpunkt dient der Waagplatz 2 vor der «Freibank» des Fürther Altstadtvereins. Laut den Veranstaltern dauern die Rundgänge jeweils etwa 15 bis 30 Minuten. Die Teilnahme an den Angeboten ist grundsätzlich kostenlos, wobei freiwillige Spenden der Besucher entgegengenommen werden.

Das geplante Programm umfasst eine große Vielzahl an historischen Themen. So führt Konrad Rösch durch die Untere Königstraße bis zum «Roten Fachwerkhaus», während Michaela von Wittke vor der ehemaligen Armen- und Waisenschule historische Details über Adam Schmerler erläutert. Christoph Maier widmet sich derweil den Spuren jüdischen Lebens von der Mesusa über das «Ullstein-Haus» bis hin zum Rathaus.

Weitere Rundgänge, geleitet von Bärbel Bachmann-Leitmeir, Uwe Cramer, Ute Schön, Monika Hußenöder, Peter Plonka, Herbert Schröder und Dagmar Ackermann, behandeln unter anderem den historischen Kohlenmarkt, die bekannte Gustavstraße, den ehemaligen Gänsberg, alte Ausspannhöfe, die Wolfsgrubermühle sowie das Thema Bildung im 18. und 19. Jahrhundert in der Stadt.