Wenn Vorgärten zu kleinen Biotopen werden und Balkone in voller Pracht erstrahlen, profitiert die gesamte Kommune. In Stein wurden nun genau jene Menschen geehrt, die durch ihre private Gartenarbeit das öffentliche Leben spürbar bereichern. Im Rahmen des Stadtfestwochenendes kürte der lokale Verein für Gartenbau und Landespflege die Gewinner des Wettbewerbs «Blühendes Stein». Der Wettbewerb fand 2025 statt, die Gewinner werden traditionell am Stadtfestwochenende des darauffolgenden Jahres ausgezeichnet.
Auf dem Rathausvorplatz bot eine begleitende Fotoausstellung den Besuchern einen direkten Einblick in die grüne Vielfalt der Stadt. Die Bilder dokumentierten individuelle Blumenbeete und kunstvoll angelegte Vorgärten, in denen viel Herzblut steckt. Für Bertram Höfer, der nach der gewonnenen Stichwahl im Frühjahr erst wenige Tage zuvor das Amt des Ersten Bürgermeisters übernommen hat, bot die Prämierung einen perfekten Rahmen, um den Einsatz der Bürger zu würdigen. Er betonte in seiner Rede, dass kreativ gestaltete Gärten maßgeblich dazu beitragen, das Erscheinungsbild von Stein attraktiv und lebenswert zu halten.
Neben der reinen Optik spielte der ökologische Aspekt die eigentliche Hauptrolle der Veranstaltung. Der Fokus lag auf naturnahen Konzepten, die den Bienenschutz und die allgemeine Artenvielfalt konsequent fördern. Bettina Heckel als Vereinsvorsitzende ermutigte die Gartenfreunde, diesen Weg der nachhaltigen Bepflanzung weiterzugehen und so der Natur etwas zurückzugeben. Der Gartenbauverein stehe hierbei jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, um noch mehr Menschen für das Gärtnern zu begeistern. Als sichtbares Zeichen der Anerkennung nahmen alle Teilnehmer Margeriten mit nach Hause, die auf Balkon und Terrasse noch lange an den Wettbewerb erinnern sollen.
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