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60 Blumenampeln in Stein: So wurde die Aktion 2026 finanziert

5. Oktober 2026, 15:07 Uhr ,
Die 60 Blumenampeln entlang der Hauptstraße und Deutenbacher Straße wurden durch Spenden und Städtebaufördermittel finanziert. (Foto: Stadt Stein)Die 60 Blumenampeln entlang der Hauptstraße und Deutenbacher Straße wurden durch Spenden und Städtebaufördermittel finanziert. (Foto: Stadt Stein)

Noch zu Jahresbeginn war unklar, ob sie 2026 überhaupt wieder aufgehängt werden können. Inzwischen blühen die 60 Blumenampeln in Stein seit Monaten. Möglich wurde das Projekt vor allem durch Spenden von Unternehmen und Privatleuten sowie durch Mittel der Städtebauförderung. Zum Ende der Saison hat sich die Stadt nun bei den Unterstützern bedankt.

Die Blumenampeln befinden sich entlang der Hauptstraße und der Deutenbacher Straße. Anfang des Jahres hatte die Stadt darauf hingewiesen, dass freiwillige Leistungen aufgrund ihrer finanziellen Situation auf den Prüfstand gestellt werden müssten. Dazu gehörte auch die Bepflanzung der Laternenmasten. Daraufhin wurde eine Spendenaktion gestartet.

Knapp 12.000 Euro kamen nach Angaben der Stadt aus der Bürgerschaft und von Steiner Unternehmen zusammen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich 2026 auf 21.243 Euro. Darin enthalten sind das Anbringen der 60 Blumenampeln, ihre laufende Pflege und Bewässerung sowie der Abbau im Herbst. Weitere 5.630 Euro werden über die Städtebauförderung der Regierung von Mittelfranken finanziert. Für die Stadt selbst verbleibt damit ein Anteil von weniger als 4.000 Euro.

Zu den gewerblichen Unterstützern gehören die Stadtwerke Stein, der Kommunalbetrieb Stein, die Faber-Castell AG, Gerhard Lehmeyer Immobilien, das Alte Spital, die Konditorei Mitterer und die Medicon Apotheke. Hinzu kommen private Spender.

Die Blumenampeln dienen dabei nicht nur der Gestaltung des Stadtbildes. Sie sind gezielt mit insektenfreundlichen Pflanzen bestückt. Bereits bei der Einführung der Blumenampeln hatte die Stadt darauf verwiesen, damit zusätzliche Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten schaffen zu wollen. Zu den verwendeten Pflanzen gehörten unter anderem Geranien, Petunien, Verbenen und Zweizahn.

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