Zirndorf darf den Titel «Fairtrade-Stadt» weiterhin führen. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass die Rezertifizierung erfolgreich abgeschlossen wurde.
Mit dem Titel werden Kommunen ausgezeichnet, die den fairen Handel dauerhaft in ihrem Alltag und in der Öffentlichkeit verankern wollen. Dazu gehören nach den Vorgaben der Fairtrade-Towns-Kampagne unter anderem ein politischer Beschluss, eine lokale Steuerungsgruppe sowie Angebote und Aktivitäten rund um fair gehandelte Produkte. Die Auszeichnung ist nicht dauerhaft gültig, sondern wird in regelmäßigen Abständen überprüft.
Bei einem „fairen Frühstück“ wurde die erneuerte Auszeichnung sichtbar gemacht und zugleich auf die Bedeutung von Konsumentscheidungen hingewiesen. Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Kakao, Bananen oder Blumen sollen nach den Standards des Systems zu besseren Handelsbedingungen und Arbeitsbedingungen in den Erzeugerländern beitragen.
Erster Bürgermeister Marcus Spath erklärte: «Fairer Handel beginnt oft bei ganz alltäglichen Entscheidungen. Als Stadt wollen wir dafür sensibilisieren und mit gutem Beispiel vorangehen. Dass wir die Auszeichnung erneut tragen dürfen, zeigt, dass sich das Engagement vieler Menschen in Zirndorf lohnt.»
Für die Rezertifizierung waren nach Angaben der Stadt vor allem Thomas Rolederer als Leiter der Fairtrade-Steuerungsgruppe und Klimaschutzmanagerin Cristina Dall’Ozzo zuständig. Die Stadt kündigte an, das Thema fairer Handel weiter im öffentlichen Leben sichtbar zu halten.

